Dies ist der Bonus zum LAB-Adventure "Künstlerdorf Fischerhude"
Fischerhude. Hier hab´ ich meine Kindheit verbracht. Zugezogen im Alter von 14 Jahren. Mit Marco und Kümmel zur Schule nach Ottersberg gefahren. Im Schulbus noch schnell die Hausaufgaben von Luzie abgeschrieben, geschwärmt für Ingrid mit den roten Haaren und den großen… Augen. Im Tante-Emma-Laden in der Molkereistraße die Bravo und John Sinclair-Hefte gekauft und die ersten Schmuddelhefte samstags bei der Altpapiersammlung gefunden. Mit Schlumpfi und Olaf auf dem Dachboden Tischtennis gespielt und bei Bellmann das Taschengeld am Donkey Kong-Automaten verdaddelt. Das erste Bier und Billard in Hüsings Gasthof. Die Musikbox spielte Live is for Living von Barclay James Harvest… was für eine schöne Zeit!
Zugehörig zum Kirchspiel Wilstedt wurde Fischerhude als Besitzung des Klosters Rastede erstmals 1124 als Widagheshude an der Wemmo urkundlich erwähnt. 1190 wurde der Ort Widigeshude genannt. Später ging das Patronat der Kirche zu Wilstedt vom Rasteder Abt auf die Grafen von Oldenburg über und blieb bis ins 19. Jahrhundert im Besitz des Großherzogs von Oldenburg.
Heute findet ihr einen Ortskern mit einer nahezu intakten traditionellen Bausubstanz vor. Kleine Cafés und gemütliche Wirtshäuser laden zu kleinen Pausen ein. Alte Fachwerkhäuser, mit Kopfsteinpflaster befestigte Straßen, beeindruckende alte Baumbestände und zahlreiche Wasserläufe bestimmen den Charakter des Dorfes.