Eine neue Serie von highLandern!
Nachdem wir eine angemessen lange Zeit unserer schönen P-Serie hinterhergetrauert haben, wird es nun Zeit, weiter zu machen. Und so entstand die Idee zu dieser Serie. Eine wunderschöne Strecke durch den Wald am Liebnitzsee, mit abwechslungsreichen Wertungen.
Ihr lernt hier einen Biotop-Wald kennen, der sich durch menschliche Unterstützung wieder in einen natürlichen Lebensraum verwandelt, also weg von den langweiligen Nadelholzplantagen und hin zu mehr urwäldlichen Laubwald.
Unterwegs gibt es viel zu entdecken, z.B. uralte Buchen und Eichen, wunderschöne Weisstannen, unendliche viele eiszeitliche Gesteine und mehr!
Der D-Wert dieser Serie...
Diesmal haben wir uns für hohe D-Werte entschieden, und weil Hochangeln mittlerweile echt langweilig ist, haben wir uns Lockpicking in Serie ausgesucht! Wer Lockpicking nicht kennt: darunter versteht man die Aufsperrtechnik zum Öffnen von Schließzylindern (Schlössern), ohne einen dafür passenden Schlüssel zu benutzen und ohne das Schloss oder den damit verschlossenen Behälter zu beschädigen! Also nicht mit Gewalt, sondern mit Köpfchen und der entsprechenden Ausrüstung!
Aus gegeben Anlass: auf Youtube existieren Videos, die in das Lockpicking einführen. Viele davon basieren auf Pappnasen-Ideen wie dem "rakeln" (auch "harken" oder "ratschen" genannt).
Diese Methode ist richtig Sch* ist und hat NICHTS mit Lockpicking zu tun!
Diese Methode ist aus zwei einfachen Gründen nicht effektiv. Erstens wird maximalenr Abrieb an den Komponenten eines Schlosses erzeugt, der dann im Zylindergang liegen bleibt und blockiert. Zweitens werden die Pins des Schlosses herausgerissen oder zumindest beschädigt! Also, bei uralten schweren Eisenschlössern mag man so zum Erfolg kommen. Bei heutigen Schlössern ist diese Methode nur noch geeignet, nachhaltige Beschädigungen zu erzeugen! Für ein einmaliges "Ich hab's geöffnet" reicht das dann, aber danach kann man das Schloß nicht mehr gebrauchen!
Die Dosen selbst sind sehr stabil und können immer leicht abgehangen werden. Die Schlosspositionen und Anbringungen sind so gewählt, dass die Aufgabe auch nicht immer nur das Gleiche ist! Darum, bitte: immer erst mal merken, wie die Dose und wo die Dose aufgehangen ist und wie das Schloss angebracht ist. Nach erfolgreichem Log dann bitte alles auch genau so wieder zurückbauen und -hängen, damit die Cacher*innen nach Euch die gleiche Aufgabe vorfinden wie Ihr!
Der T-Wert dieser Serie...
Was die T-Werte angeht: sie sind sehr bewußt ausgewählt. Wenn geklettert wird, ist es machbar, Ausrüstung braucht man nicht (wir haben beim Legen der Dosen auch keine dabeigehabt). Manchmal muss man sich auch ordentlich strecken, Cacher*innen aus der Erdnuckelfraktion werden da sicherlich schimpfen, aber dafür können wir nun wirklich nicht... Die Höhen sind sehr moderat, es muss ja nicht immer weiter-höher-extremer werden, Teamwork ist manchmal hilfreich.
Sonstiges...
- Denkt an ausreichend Flüssigkeit, gerade im Sommer (wir hatten jetzt im August mal gemütliche 38° auf dem Thermometer)...
- Vergesst Eurer Lockpicking-Werkzeug und eine gemütliche Decke nicht!
- Wie es beim Lockpicking so ist: die Schlösser sind nie so richtig wetterfest, also schadet ein Tropfen mitgeführtes Graphit auch nicht! (WD40 ist übrigens kein Öl, und Öl ist an sich auch keine gute Idee, sonst tropft den Nachfolgenden die Suppe in die Finger/Klamotten/Ausrüstung wenn jeder meint, schmieren zu müssen. Das ist nicht nowendig, einfach mal vorher mit einem Spanner prüfen!)
- Im Winter, also bei Eis, Frost und Schnee, pickt es sich schlecht. Aber es geht schon, irgendwie.
- Im Wald, da sind die Räuber. Und die Koordinaten hin und wieder auch nicht sooo präzise.
- Denkt an die Bonus-Informationen aus den Logbüchern!
- Lasst Euch Zeit und genießt die Natur, der Wald hier ist in weiten Strecken wunderschön!
- Parkt nicht irgendwo am Waldrand, auf dem Feuerschutzstreifen, in den Waldzuwegungen oder am Straßenrand, das ist alles nicht erlaubt. Wir haben eine legale Parkmöglichkeit bei Nummer #0 dieser Runde angegeben, von dort geht es über den Fuß- und Radweg ganz fix in's Zielgebiet.
- Wir empfehlen, die Runde zu Fuß zu absolvieren - es sei denn, Ihr seid Cracks auf dem MTB -, dann sieht man auch einfach mehr!
- Es gibt immer einen Weg bis ganz nah an die einzelnen Caches. Die eigenen Augen sehen dabei immer mehr, als die Navi-Geräte anzeigen können!
- In der Dämmerung sind hier so einige Viecher unterwegs, und es gibt Schnuffel und Muggel ohne Ende. Nachts hätten der Wald und seine Bewohner gerne ihren Schlaf!