Die Obereher Borstheide
Auf uns wartet eine etwa 2 KM lange Rundwanderung durch die herrliche Obereher Heidegegend. Dies ist eine etwa 30 Hektar grosse, abwechslungsreiche Heidelandschaft, wie sie einst typisch für die Eifel war.
Obwohl kein typisches grün-weisses Hinweisdreieck das Naturschutzgebiet ankündigt, durchqueren wir hier sehr wohl ein Naturschutzgebiet und Teil des europäischen Schutzgebietes „NATURA 2000“. Auf unserer Wanderung werden wir 7 Hinweistafeln vorfinden, die die verschiedenen geschichtlichen, botanischen, zoologischen und geographischen Besonderheiten dieser Gegend gut erklären, und zwar zum Teil auch für Kinder geeignet. Wir werden hier eingeladen, mehr über Entstehung, Erhalt und Besonderheiten dieser interessanten Kulturlandschaft zu erfahren. Da wir ein Naturschutzgebiet durchwandern, darf man (und braucht man übrigens) die Wege keinesfalls zu verlassen.
Schon am Parkplatz an der Bundesstrasse B 421 zeigt das Hinweisschild den Streckenverlauf unseres Rundweges an. Der Weg beginnt in einer Höhe von 500 Metern und steigt im ersten Drittel auf 590 Meter Höhe quer durch die Heide an. Der Streckenverlauf ist einfach, man orientiert sich an wiederkehrenden Arnikasymbolen auf Basaltsteinen. Der herrliche Ausblick auf der Höhe lädt zum Geniessen ein, die Hohe Acht ist bei gutem Wetter zu sehen. Danach schlängelt sich der Pfad entlang des Quellbaches gemächlich ins Tal zurück.
Schon jetzt bedanken wir uns bei dem internationalen Programm LIVE, welches uns hilft, die Natur kennen zu lernen und zu bewahren.
Und jetzt geht’s los:
Station 1: Frage A: Hier werden Pflanzen angekündigt, die ganz tolle Namen haben. Welche der folgenden Pflanzen wird hier NICHT angekündigt:
- Das Mausohr-Habichtskraut A=1
- Die Arnika A=2
- Der Teufelsabbiss A=3
- Das Borstgras A=4
- Das Sonnenröschen A=5
- Das Helmknabenkraut A=6
Station 2: Frage B: Welche Ginsterform wird hier besonders erklärt:
- Deutscher Ginster B=3
- Flügelginster B=4
- Färberginster B=5
- Gemeiner Ginster B=6
- Behaarter Ginster B=7 oder
- Kriechender Ginster B=8
Station 2: Frage C: Wie viele verschiedenen Orchideengewächse werden hier in der drehbaren Rolle beschrieben?
C = ?
Station 3: Frage D: In welchem Jahre malte der Eifelmaler Fritz van Wille das hier abgebildete Gemälde?
D = 190D
Station 4: Frage E: Wofür benutzten die Anwohner der angrenzenden Dörfer den hier gefundenen Hasselstein?
- Kirchenbau E=5
- Strassenbau E=6
- Brückenbau E=7
- Hausbau E=8
- Kaminbau E=9
Station 5: Frage F: In welcher Form verbringt der grosse Perlmutterfalter den Winter:
- Als Ei F=6
- Als Raupe F= 7
- Als Puppe (oder Chrysalis) F=8
- Oder als „Imago“ F=9
Station 5: Frage G: Welcher hier erwähnte Falter hat die grösste Flügelspanne:
- Das kleine Wiesenvögelchen G=3
- Der Hauhechelbläuling G=4
- Der Baumweissling G=5
- Der Rundaugenmohrenfalter G=6
- Der Feuerfalter G = 7
Station 6: Frage H: Wir befinden uns hier vor einem „neuen“ Biotop. Worin bestand dieses Biotop vor 20 Jahren?
- Weiden für Nutztiere H=6
- Campingplatz H=7
- Fischteich H=8
- Fichtenschonung (Fichten zum Verkauf von Weihnachtsbäumen) H=9
Die letzte Station und die letzte Frage wartet hier auf uns:
Station 7: Frage I : Welcher Falter ist hier auf der Margerite gelandet?
- Dukatenfalter I = 1
- Zitronenfalter I = 2
- Baumweissling I = 3
- Feuerfalter I = 4
Nun kehren wir zur Station 1 zurück, wo wir die Koordinaten des Finales berechnen. Die Bank wartet auf uns, auch wenn es wirklich nicht etwas zu „berechnen“ gibt. Hurra, hier sind die Koordinaten des Finales:
N 50°IA.BEF E 006° 4G.DHC
Ich wünsche Euch, viel „Natur“ auf dem Weg zu entdecken, bei schönem Wetter!!!