Der Cache liegt auf dem Eco Pfad Kloster Hasungen. Das Kloster Hasungen, auch Burghasunger Kloster, war eine Benediktinerabtei auf dem Plateau des Burghasunger Bergs.
Auf dem Berg wirkte der heilige Heimerad, der nicht dem Mainstream folgte und sich dadurch bei Kirche und Adel viele Feinde machte, beim einfachen Volk aber wegen seiner direkten offenen Art viele Anhänger hatte. Das ab 1080/81 bestehende Kloster zählte lange zu den reichsten und schönsten Klöstern in Hessen. Im Mittelalter war es eine bekannte Pilgerstätte.
Schon in vorchristlicher Zeit wird das Bergplateau für unsere Vorfahren, egal ob Kelten oder Germanen, ein heiliger Ort gewesen sein. Regelmäßig zur Sommersonnenwende ist der Sonnenaufgang exakt mittig in der mit Blick vom Hasunger Berg auf die sogenannte Sonnenschale der Helfensteine im Osten zu beobachten.
Von dem Kloster ist leider nicht mehr viel zu sehen: Die Wasserzisterne, ein paar Steine des Glockenturms und einige Relikte im Klostermuseum Hasungen.
Der Eselspfad war ein Versorgungsweg zum Kloster. Esel haben Baumaterial aus dem Steinbruch am Hundsborn hier hoch geschleppt und das Kloster zusätzlich mit Wasser aus dem Hundsborn versorgt.
Der Cache liegt in einem Naturschutzgebiet, bitte entsprechend verhalten. Der Weg muss nicht verlassen werden. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind erforderlich; bei Nässe und Glätte ist besondere Vorsicht geboten! Daher auch das Terrain Rating.