Dieser Tradi führt euch auf die Jakobstraße in Aachen, direkt vor das Bischöflliches Diözesanarchiv Aachen. Das Gebäude ist ursprünglich, wie der Baustil schon erahnen lässt, als Kirche erbaut worden, die ehemalige Dominikaner- und spätere Pfarrkirche St. Paul.
Als sich 1294 die Dominikaner in Aachen niederließen, errichteten sie in der Jakobstraße das Dominikaner-Kloster, welches direkt gegenüber des heutigen Diözesanarchivs bestaunt werden kann. Ende des 14. Jahrhunderts wurde dann das Erweiterungsgrundstück auf der anderen Straßenseite erworben und hier mit dem Bau einer Klosterkirche begonnen, welcher 1405 abgeschlossen wurde. So wie weitere große Teile Aachens ist auch diese Kirche 1656 dem Großbrand von Aachen zum Opfer gefallen und musste anschließend aufwendig rekonstruiert werden. Als der Dominikanerkonvent im Jahre 1802 aufgehoben wurde, wurde die Kirche kurze Zeit später als Pfarrkomplex anerkannt. Schließlich wurde die Kirche 2009 entweiht und von 2016-2018 zum heutigen Bischöfllichen Diözesanarchiv Aachen umgebaut.
"Das Bischöfliche Diözesanarchiv dokumentiert als Langzeitgedächtnis des 1930 neu errichteten Bistums Aachen das Wirken der katholischen Kirche im heutigen Bistumsgebiet. Es übernimmt, bewertet und sichert dauerhaft die Überlieferung, die aus der Bistums- und Domverwaltung sowie von Pfarreien und anderen kirchlichen Einrichtungen stammt. Nach der Erschließung stellt das Diözesanarchiv die Quellen der interessierten Öffentlichkeit zur Nutzung bereit." Quelle: https://www.bistum-aachen.de/Bischoefliches-Dioezesanarchiv/index.html
Bitte achtet beim Heben auf Muggel, da es sich hier um eine belebte Ecke Aachens handelt.