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Straden EarthCache

Hidden : 8/24/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


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Deutsch


Ihr steht an einem denkwürdigen Ort:
Genau an dieser Stelle mündete einer der großen Flüsse in ein Meer. Hier war vor vielen Millionen Jahren ein Meer, das sich über die gesamte Oststeiermark erstreckt hat. Ein Binnenmeer, da es von den großen Meeren abgeschnitten war.

Die Landschaft sah auch ganz anderes aus damals. Die Zuflüsse transportieren Schotter in großen Mengen von den Randbergen der Alpen hierher nach Straden zur Flussmündung ins Meer. Die Steine, Geschiebe, Schotter, Sand, Lehme und vieles mehr rieben ständig aneinander. Wer nicht hart genug war wurde aufgerieben … so blieben nur die härtesten Steine gerundet über und wurden bis hierher transportiert. In der Wand hinter euch sehr ihr die gerundeten und geschliffenen Überbleibsel dieses langen Weges, runde Quarzkiesel und geschliffene Gneise.

Die Flüsse brachten Geschiebe, das Meerwasser enthielt gelösten Kalk. Meerwasser, das durch die Ablagerungen floss, transportierte den Kalk weiter landeinwärts. Wenn das Gestein trocknete fiel der Kalk aus. Dieser Kalk kristallisierte in Form von Zementen.

Durch die Zemente wurden die ursprünglichen Lockergesteine gebunden und sind in der Wand zu sehen. Diese Mischung aus Härtlingen und Zementen, Konglomerat genannt, stellt den Untergrund für den Stadener Kirchberg dar.

Im Erdzeitalter des SARMAT wurde so der Untergrund für den Stradner Kirchberg geformt. Eine riesige Schuttebene reichte von den Randbergen bis nach Bad Radkersburg.

Der Stradner Kogel im Nordosten ist im Gegensatz dazu ein ehemaliger Vulkan.

Dann begann sich in der Eiszeit die Gegend um Straden zu heben. Tiefe Einschnitte in den Schotterebenen entstanden durch die Flüsse die Geschiebe und die Schotter wieder weiter transportieren. Da die weichen Tone und Lehme des Binnenmeeres nicht so widerstandsfähig wie die harten Schotter waren, konnten die Schotter der Abtragung länger widerstehen, als die weichen Materialen, die schneller abgetragen wurden. Somit ist nicht mehr viel von der damaligen Landschaft zu sehen, die einstigen Talböden sind jetzt als die Anhöhen, als Höhenrücken, zu sehen.


Logbedingungen:
Begebe dich zu den Headern. Hier stehst du vor einer der Schautafeln.
1. Schätze die Höhe der sichtbaren Schotterwand.
2. Fühle und beschreibe die Schotterwand (Färbungen, Körnungsgrößen, Schichtungen, Bestandteile …)
3. Sind Besonderheiten in der Wand vorhanden?
4. Wie heißt das Zeitalter in dem das passierte und vor wie viel Millionen Jahren war das?

Ich würde mich freuen (optional), wenn du ein Foto von dir oder deinem GPS ... mit dem Log hochladen würdest!
Sende die Antworten auf die Fragen an mich (GC-Account). Du brauchst nicht auf eine Logfreigabe zu warten, ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt. Logs mit Hinweisen zu den gestellten Fragen werden gelöscht.





English


You are in a memorable place:
Exactly at this point one of the great rivers flowed into a sea. Millions of years ago there was a sea here that stretched over the whole of Eastern Styria. An inland sea because it was cut off from the great seas.

The landscape looked completely different back then. The tributaries transport gravel in large quantities from the edge mountains of the Alps here to Straden where the river flows into the sea. The stones, debris, gravel, sand, loam and much more kept rubbing against each other. Anyone who was not hard enough was rubbed in ... so only the hardest stones remained rounded and were transported to here. In the wall behind you you see the rounded and polished remnants of this long path, round quartz pebbles and polished gneiss.

The rivers brought debris, the sea water contained dissolved lime. Sea water flowing through the deposits carried the lime further inland. When the rock dried out, the lime fell out. This lime crystallized in the form of cement.

The original loose rock was bound by the cement and can be seen in the wall. This mixture of hardeners and cements, called conglomerates, forms the subsoil for the Stadener Kirchberg.

In the geological age of the SARMAT, the subsoil for the Stradner Kirchberg was formed in this way. A huge level of rubble reached from the edge mountains to Bad Radkersburg.

In contrast, the Stradner Kogel in the northeast is a former volcano.

Then, in the Ice Age, the area around Straden began to lift. Deep cuts in the gravel plains were created by the rivers that carry the bed load and the gravel again. Since the soft clays and loams of the inland sea were not as resistant as the hard gravel, the gravel could withstand erosion longer than the soft materials, which were eroded more quickly. So there is not much to see of the landscape of that time, the former valley floors can now be seen as the hills, as ridges.


Log conditions:
Go to the headers. Here you stand in front of one of the display boards.
1. Estimate the height of the visible gravel wall.
2. Feel and describe the gravel wall (colors, grain sizes, layers, components ...)
3. Are there any special features in the wall?
4. What is the name of the age in which this happened and how many million years ago was it?

I would be happy (optional) if you would upload a photo of yourself or your GPS ... with the log!
Send the answers to the questions to me (GC account). You don't need to wait for a log release, I'll get in touch if something is wrong. Logs with information on the questions asked will be deleted.


Für das Listung wurden Informationen von den Schautafeln vor Ort und Recherchen im Internet verwendet.


Additional Hints (No hints available.)