Der Strohschuh war die traditionelle Fußbekleidung der Landbevölkerung im Schwarzwald. Er besteht aus geflochtenem Roggen- oder Maisstroh, die Herstellung erfolgte im Winter durch die Bäuerinnen. Heute werden Strohschuhe hauptsächlich als Hausschuhe und zu Fasnachtsumzügen getragen.
Das Stroh muss mit der Sense oder einem Handmäher gemäht und später mit Holzflegeln von Hand gedroschen werden.
Damit das Stroh geflochten werden kann, muss es über mehrere Stunden im Wasser eingeweicht werden, um es weich und geschmeidig zu machen. Das weiche Stroh wird dann zu einer Art Seil geflochten.
Um die Füße vor Nässe zu schützen, wird an der Unterseite ein Stück Leder als Sohle – heutzutage aber auch Gummi – angenäht, das bis an die Seiten hochgezogen wird.
Zur Herstellung eines Paares Strohschuhe braucht man rund 10–12 m Strohgeflecht und etwa vier Stunden.

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