Ausgelegt durch christliche Geocacher St. Johann, um Freude und Interesse zu wecken an: "Zwei Dinge bedenke: Woher und Wohin? Dann hat Dein Leben erst den rechten Sinn".
Übersetzung / Translation

Die Motivation, eine Fahrgemeinschaft zu gründen oder an ihr teilzunehmen, kann individuell unterschiedlich begründet sein. Im Allgemeinen lassen sich die folgende Gründe nennen:
• Fehlen eines eigenen Fahrzeugs oder einer Fahrerlaubnis.
• Teilen der Fahrtkosten (z. B. Treibstoff, Maut).
• Bei Alternierung des Fahrers in der Fahrgemeinschaft: Komfort für den einzelnen Beteiligten, der dadurch nicht jedes Mal selbst fahren muss.
• Einsparungspotential für Verkehr und der damit verbundenen Begleiterscheinungen (z. B. Emissionen, Stau, Lärm).
• Die Gesellschaft anderer Personen kann als angenehm wahrgenommen werden.
• Nutzungsmöglichkeit spezieller Infrastruktur wie bspw. Fahrgemeinschaftsfahrbahnen.
Rudi und Willi wechseln sich im Rahmen ihrer Fahrgemeinschaft mit ihren Autos ab.
Sie fahren jeden Tag die Strecke A nach B (60 km) und von B nach A (insgesamt 120 km) und sprechen immer wieder über verschiedene Fahrstile.
Die Autobahn ist 10 m breit und hat 20 Kurven mit jeweils 36 Grad Mittelpunktswinkel.
1. Aufgabe: Zeitersparnis
Rudi fährt die gesamte Strecke mit durchschnittlich 100 km/h.
Willi fährt 30 km lang durchschnittlich 130 km/h und die restlichen 30 km mit durchschnittlich 100 km/h.
Wer hat welche Gesamtfahrzeit in gerundeten Minuten?
A = Rudi
B = Willi
2. Aufgabe: Anhaltewege und Aufprallgeschwindigkeit
Berechne ihre jeweiligen Anhaltewege, gerundet auf ganze Meter, bei folgende Vorgaben:
Reaktionszeit 1 Sekunde, Bremsverzögerung 8 m/s²
C = Rudi
D = Willi
E = Vor Rudi taucht plötzlich ein Hindernis auf, vor dem er gerade noch bremsen kann. Wäre statt ihm Willi am Steuer gesessen: mit welcher Geschwindigkeit wäre Willi auf das Hindernis aufgeprallt? (in ganzen km/h)
F = Wenn beide eine Bremsung bei Schnee (Bremsverzögerung von 2 m/s²) durchführen, um wieviele Meter (gerundet auf ganze Meter) ist der Bremsweg von Willi länger?
3. Aufgabe: Überholvorgang
Willi hat die Angewohnheit, auch auf Freilandstraßen immer wieder 130 km/h zu fahren - dadurch werden Überholvorgänge viel sicherer, argumentiert er.
Rudi war immer schon skeptisch und sah das differenzierter, bis sie sich an einem Abend niedersetzte und folgende Berechnungen anstellte:
Rudi und Willi haben ein Fahrzeug mit 5 m Länge. Beide halten beim Überholen zum überholenden Fahrzeug (fährt mit 80 km/h und ist 12 m lang) einen Sicherheitsabstand von 50 m dahinter und 100 m vor dem dann überholten Fahrzeug ein. Um den Überholvorgang sicher durchführen zu können, muss der Überholvorgang 100 m vor dem Gegenverkehr abgeschlossen sein. Der Gegenverkehr kommt immer mit 100 km/h entgegen.
Es wird gerechnet mit:
Jeweils konstanten Geschwindkeiten.
1 m/sec = 3,6 km/h sowie 1 km/h = 0,2778 m/s
Die Endergebnisse (G, H, I und J) sind jeweils auf ganze Meter zu runden:
G = Überholweg von Rudi?
H = Überholweg von Willi?
I = Notwendige Sichtweite von Rudi zum sicheren Überholen?
J = Notwendige Sichtweite von Willi zum sicheren Überholen?
4. Aufgabe: Treffpunkt
Zeitgleich fahren Rudi in A mit durchschnittlich 100 km/h und Willi in B mit durchschnittlich 130 km/h aufeinander zu.
K = Zurückgelegte Strecke von Rudi beim Treffpunkt, gerundet auf ganze km?
5. Aufgabe: Kurvenschneiden
Oft reden sie über die Streckenersparnis beim Kurvenschneiden. Schließlich setzen sie sich hin und berechnen die jeweils zurückgelegten Strecken (hin und zurück mit ingesamt 20 Kurven mit jeweils 36° = 2 Vollkreise), wobei Willi mit Kurvenradien von 1090 m und Rudi mit 1100 m rechnet.
L = Um wieviel Meter (auf ganze Meter gerundet) ist die Strecke von Willi tatsächlich kürzer?
Version 1.2 aufgrund dreier wiffer Arbeitskollegen (LCh1, Bruno P. und Mike R.), welche genau nachgerechnet und Rechenungenauigkeiten erkannt haben (vielen herzlichen Dank!).
Finde die Dose an der Position
N 47° 24.(2*A)+B+C+D-E+F-17' E 13° 13.I-G+(H/2)-J+(2*K)+L/3+(B/4)-1'