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Friedrich Mayer-Beck reloaded Traditional Cache

Hidden : 8/29/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Biografie

1907 Wien – 1977 Leoben

Friedrich Mayer wurde am 8. Februar 1907 in Wien geboren und wuchs nach dem Tode seiner Eltern bei seiner Tante Maria und deren Mann, dem Landschaftsmaler Friedrich Beck (1873–1921) auf. Den Nachnamen seines Onkels nahm er später als zweites Element in seinem Künstlernamen auf. Nach dem Besuch der Akademie der Bildenden Künste in Wien fand er ab 1934 als Lehrer in Graz eine Anstellung.

Portät Friedrich Mayer Beck

Friedrich Mayer Beck ; Bild: Museumscenter Leoben 

Friedrich Mayer Beck im Selbstporträt

Friedrich Mayer Beck im Selbstporträt; Bild : Museumscenter Leoben 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er im Oktober 1945 an das Bundesrealgymnasium nach Leoben versetzt, wo er bis 1971 wirkte. Er galt als „eine der führenden Persönlichkeiten unter den Künstlern des steirischen Oberlandes“. In den 1930er Jahren lag das Schwergewicht seines künstlerischen Schaffens auf expressiven Holzstichen, nach 1945 entstanden Holzschnittzyklen, Buchillustrationen, Zeichnungen sowie Hinterglasbilder.

Grafische Arbeit von Friedrich Mayer Beck;

Grafische Arbeit von Friedrich Mayer Beck; Bild: Museumscenter Leoben 

Grafische Arbeit von Friedrich Mayer Beck;

Grafische Arbeit von Friedrich Mayer Beck; Bild: Museumscenter Leoben 

Problematisch in seiner Biografie:

Friedrich Mayer-Beck wurde nach dem „Anschluss“ 1938 Mitglied der NSDAP mit einer für „verdiente“ Österreicher reservierten Nummer (6.285.666). Er stellte seine grafische Begabung vorbehaltlos der nationalsozialistischen Propaganda zur Verfügung. Bekannt ist seine Plakatserie Herr Semperer und Frau Keppelmeier, eine „Propagandaaktion gegen Gerüchtemacher und Meckerer im Gau Steiermark“ 1941/42. Auch gestaltete er den „steirischen Mandlkalender“ im Sinne des Nationalsozialismus zum Neuen Bauernkalender um, wobei wesentliche Erinnerungstage des Regimes und des Krieges anstelle der Heiligengedenktage festgehalten wurden.

Gleichzeitig nahm er nicht nur an fast allen Ausstellungen der „Kameradschaft steirischer Künstler und Kunstfreunde“ – nach Eigendefinition die „Zusammenfassung von Kunstfreunden und Kunstschaffenden aller kulturellen Zweige in einer einzigen streng nationalsozialistisch ausgerichteten Kameradschaft“ – teil, sondern betätigte sich auch organisatorisch im Ausschuss dieser Kameradschaft.

Jeder ist für sein Tun und handeln selbsverantwortlich

Happy Hunting wünscht Jan02 

Additional Hints (No hints available.)