Friedrich List (1789-1846) nach dem die Schule, vor der Du grade stehst, benannt wurde, ist einer der bedeutendsten Nationalökonomen Deutschlands. Als solcher erbat er bereits in der frühen Industrialisierung die Schaffung eines Binnenmarkts, die Entwicklung eines Eisenbahnsystems sowie die Aufhebung der Zölle und Mauten, auch zu angrenzenden Ländern (Mitteleuropa). List sprach schon früh von einem kontinentaleuropäischen Zusammenschluss, deren treibende Kraft die Wirtschaft wäre – und sollte recht behalten. Er ist ein „Vordenker der europäischen Einheit“, wie ihn die Inschrift der Friedrich-List-Statue am Hauptbahnhof in Leipzig ehrt.
Die Friedrich-List-Schule in Berlin hat noch mal einen ganz eigenen Bezug zu Europa: Sie ist Teil des Programms „Europa macht Schule“ des DAADs, das den Austausch europäischer Gaststudierender bzw. Gastschüler*innen unterstützt und begleitet, um Europa und seine Kulturen erlebbar zu machen. Als offizieller GoEurope-Partner fördert die Friedrich-List-Schule Auslandspraktika und wurde für ihre Unterstützung von Berliner Städtepartnerschaften sogar ausgezeichnet. GoEuropa an der Friedrich-List-Schule wird vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert.
Kleiner Tipp: Auf europaerfahren.eu kannst Du noch mehr Orte mit Europa-Bezug in Berlin entdecken, wenn du möchtest.