!!!ACHTUNG - Vor dem Suchen des Final bitte ganz unten im Listing lesen! Sonst wird es nichts!!!
Dieser Cache führt euch in die graue Vorzeit zurück. In die Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Die Start-Koordinaten zeigen auf ein Gebäude, in dem es jetzt moderne Elektronk zu kaufen gibt. Dort findet ihr aber keine Dose zu diesem Cache!
Im Osten Deutschlands war die DDR in den 80er Jahren sehr bemüht, bei neuen Technologien auch mit zu mischen.
So wie heute über „Digitalisierung“ sehr oft zu hören oder zu lesen ist, war zur damaligen Zeit „Die Einführung der Mikroelektronik…“ ein viel benutztes Schlagwort.
Verschiedene DDR-Betriebe entwickelten sogenannte Kleincomputer. Diese waren zunächst für den Heimbereich konzipiert und nannten sich daher Home-Computer. Prominentes Beispiel dafür ist der HC-900 vom VEB Mikroelektronik „Wilhelm Pieck“ Mühlhausen (VEB MPM).
Zur Erläuterung für unsere Cacher, die ohne die DDR kennen zu lernen, aufgewachsen sind: VEB ist das Kürzel für „Volkseigener Betrieb“ und wurde bei allen verstaatlichten Unternehmen vor der Firmenbezeichnung genannt.
Der eben genannte HC-900 wurde später in KC85/2 umbenannt. KC = Kleincomputer. Da die DDR nicht in der Lage war, die neu geweckte Begierde nach so einem Gerät, einen Heimcomputer, zu befriedigen, wurde also aus dem HC kurzerhand ein KC. Dieser wurde dann vor wiegend in Bildungseinrichtungen, Betrieben und Clubs eingesetzt. Der Preis lag bei 4.200 Mark der DDR.
Hier einige Eckdaten dieses Systems:
Als Prozessor (CPU) kam der U880 mit seinen Zusatzbausteinen, z. B. U855 PIO-Baustein, zum Einsatz. Der U880 ist eine 8-Bit-CPU, die in der DDR produziert wurde. Allerdings war das eine unlizenzierte „Nachentwicklung“ des amerikanischen ZILOG Z80 mit einigen kleinen Unterschieden.
8-Bit-CPU deshalb, weil die ansprechbare einzelne Speicherzelle den Inhalt von 8 Bit speichern konnte. 8 Bit sind zusammen 1 Byte. Die Taktfrequenz betrug hier 1,75 MHz. Das Gerät besaß einem Speicher von 32 kByte RAM.
Wenn man bedenkt, dass heute Arbeits-Speicher bis 32 GByte bei CPU-Taktfrequenzen von über 3 GHz ohne Probleme adressiert werden können, ist hier die rasante technische Entwicklung deutlich sichtbar.
Festplatten gab es damals nicht. Die Programme und Daten wurden im eingebauten Arbeitsspeicher abgelegt. Beim Ausschalten des Gerätes waren natürlich auch geladene Programme und Daten futsch. Zur dauerhaften Speicherung wurden diese deshalb vorher auf Magnetband-Kassetten ausgelagert, die mit handelsüblichen Rekordern genutzt wurden. Ebenso wurden diese nach dem Einschalten von diesem Speichermedium in den Computer geladen.
Nun zum Cache, für den es noch eine Zwischenstation gibt. Die Koordinaten der Zwischenstation werden durch richtige Beantwortung der folgenden Fragen zur 8-Bit-Technik der U 880 CPU im Zusammenhang mit Rechentechnik der DDR ermittelt.
Die Beantwortung der Fragen ist durch Internetrecherche möglich!
Als notwendige Hilfe gibt es den Ausschnitt einer Programm-Liste im hexadezimalen Programmcode, das bei der Beantwortung der Fragen 1 und 2 benötigt wird.

An den Koordinaten des Cachelisting findet ihr nichts. Nach richtiger Lösung der folgenden Aufgaben kommt ihr zur ZS und dann auch zum Final.
- Wie lautet die höchste Adresse der durch den U880 direkt adressierbaren Speicherzellen? Subtrahiere davon 2 und notiere das in dieser Speicherzelle der Liste stehende Byte. Dessen dezimale iQS sei A.
- Der Befehlszähler [PC] zeigt auf die Adresse FF51 in der Liste. Führe den dort stehenden U880-Befehls aus. Notiere das dann in der nun adressierten Speicherzelle laut Liste vorhandene Byte. Dessen dezimale iQS sei B.
- Im Befehlssatz des U880 gibt es einen Befehl, der weiter nichts bewirkt, als den Befehlszähler um eins zu erhöhen. Er führt also keine Operation aus! Ein Hinweis ist im unwichtigen Teil der Programm-Liste zu finden. Die dezimale QS dieses U880-Befehls sei C.
- Die Programmierung im Maschinencode – wie in der Liste dargestellt – war recht schwie rig, aber oft unerlässlich. Wie lautet die Bezeichnung der damals gern eingesetzten höheren Programmiersprache? Der iQS des BBW sei D.
- Mitte der 1980er Jahre wurde ein Mikrorechnerbausatz produziert, der von findigen Elektronikbastlern zu einem damals respektablen Kleincomputersystem ausgebaut wurde. Wie lautet die Typenbezeichnung dieses Gerätes? Die QS des Ziffernteiles der Typenbezeichnung sei E.
- In welchem Ort war der Sitz des Produktionsbetriebes für das in Frage 5 gesuchten Produktes? Die iQS der ehemaligen DDR-Postleitzahl dieses Ortes sei F.
- Hier einige Typenbezeichnungen von DDR-Rechentechnik MIC80, A5110, BC25, Z9001, EC1834. Welcher dieser Geräte ist ein Home-/Kleincomputer? Die QS des Ziffernanteils der Typenbezeichnung abzüglich 2 sei G.
- Der eben ermittelte Typ wurde später umbenannt und weiterentwickelt. Die iQS des Ziffernanteils der Bezeichnung der Weiterentwicklung sei H.
- Für die Kleincomputersysteme des VEB MPM gab es Erweiterungsmöglichkeiten. Dazu wurden unter anderem auch Aufsätze, sogenannte „Busdriver“ verwendet, die Slots bereitstellten, um Hardware-Erweiterungen mit Zusatzmodulen durchzuführen. Die QS des Ziffernteils der Typenbezeichnung dieses Aufsatzes sei I.
Die Anzahl der Modul-Steckplätze im genannten Aufsatz sei K.
Die Koordinaten von der Zwischen-Station werden so ermittelt:
Die Ziffern aus den Antworten der Fragen nacheinander bei dem CERTITUDE-Checker eingeben. Die so entstehende richtige Zahl führt Euch zu einem Platz, an dem ein CHIRP wartet. Er verrät Euch die Koordinaten für das finale Versteck!

Du kannst deine Rätsel-Lösung mit certitude überprüfen.
Informationen, ob Euer Gerät den CHIRP auslesen kann, findet ihr in der Bedienungsanleitung!
Der CHIRP selbst befindet sich aus Sicherheitsgründen im Gebäude. Dieses müsst und sollt ihr nicht betreten. Der Aufenthalt in der Nähe der CHIRP-Koordinaten genügt. Der Inhaber dort hat die Ablage des CHIRP gestattet und weiß, warum Ihr da draußen herumgeistert. Am Fenster rechts neben dem Eingang!
An den Final-Koordinaten findet ihr ein kleines Behältnis mit einem Listing, in dem Ihr Euren Code eintragt. Um dahin zu gelangen, parkt das CM bitte vor dem Fahrverbotsschild. Von dort aus braucht ihr nur noch etwa 180 m bis zum Versteck der Dose! Die Dose bitte wieder in tarnenden Schutzfolie zurücklegen!
Nun darf ich mich noch recht herzlich bei den beiden Beta-Testern emblinux und ZG51 bedanken! Beide haben mir sehr geholfen, das Listing zu gestalten und zu optimieren. Und nun: Viel Erfolg beim Finden der Dose nach dem erfolgreichen Ausflug zu den längst vergessenen Anfängen der elektronischen Computertechnik.
Zur „Einführung der Mikroelektronik“
Die besten Wünsche zur bestandenen Prüfung auf dem Gebiet der "Mikroelektronik" gehen an:
Den Erstlöser: Ettat,
Die Zweitlöser: Omegalanze's
und auch an den Drittlöser: tmaw65
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!!! Update vom 22.01.26: Der Chirp nennt die Final-Koordinaten