Die alte Mulde
1949 wurde der Braunkohletagebau Goitzsche, von welchem heute nur noch der schöne Goitzschesee zu sehen ist, angelegt. Im Zuge seiner Erweiterung, wurde in den Jahren 1966-1975 der Flusslauf der Mulde auf einer Länge von 9,2 Kilometern verlegt - ab dem Jahr 1976 dann durch den stillgelegten Tagebau Muldenstein. Diese Flussumlenkung gilt als das größte wasserbauliche Projekt der 70er Jahre in ganz Deutschland. Heute ist der alte Flusslauf eine beliebte Angelstelle, in welcher Aal, Barsch, Hecht, Karpfen, Rotauge und Rotfeder vorkommen.
An die „Alte Mulde“ will ich Dich schicken, um einen Geocache zu erblicken.
Nicht zu finden unter der Brücke, viel zu anstrengend das Gebücke.
Nicht im Wasser bei Aal, Barsch und Hecht, sondern in Baum des schönen Specht.
Wenn Du mich findest, handle mit bedacht, ein Muggel Dich sieht, zieh‘s in Betracht.
Trag Dich ins kleine Büchlein ein, dann ist verewigt, das Gefunden sein.
Versteck mich wieder an gleicher Stelle, dann finden mich alle auch sehr schnelle.