"Ich denke also bin ich!" Descartes kurzer aber berühmter Satz.
Aber wer ist eigentlich ich, kurz gefragt, was macht mein ich aus? Sind es die Information die im Ultrakurz-, Kurz- oder im Langzeitgedächtnis gespeichert werden? Oder sind es doch die Empfindungen oder Entscheidungen die wir fällen die mich ausmachen?
Information, egal ob bewusst oder unbewusst wahrgenommen, werden zunächst im Ultrakurzzeitgedächtnis zwischen gespeichert. Es hilft uns z.B. in einem Gespräch etwas kurz zuvor Gesagtes zu wiederholen, obwohl wir gerade nicht hingehört haben. Es speichert jedoch die Informationen nur circa zwei Sekunden lang. Das ist jedoch lang genug, um diese Informationsflut zu filtern und zu verarbeiteten, und das macht es zum Glück ein Leben lang.
Nur ein ganz geringer aber bedeutsamer Bruchteil schafft den Sprung ins nächste Gedächtnis – dem Kurzzeitgedächtnis. Aber auch hier bleibt die Information nur kurz, bevor sie verlöscht oder erfolgreich den Weg ins Langzeitgedächtnis findet. Dieses überleiten ins Langzeitgedächtnis kann z.B. durch wiederholende Einübung stattfinden, oder auch ein Schock der sich dann leider ein Leben lang einprägt.
Unser Langzeitgedächtnis ist also das dauerhafte Speichersystem des Gehirns für alle Arten von Informationen, über dessen Begrenzungen bezüglich der Kapazität nichts bekannt ist. Inselbegabte, so glaubt man, können ihre Information nur besser abrufen. Aber wie sieht es beim Verlust des Langzeitgedächtnisse aus? Z.B. bei einer Amnesie? Hier kann es dazu kommen, dass man lang geliebte Vorlieben auf einmal nicht mehr mag (z.B. rauchen) oder Menschen nicht erkennt? Oder wie ist es nach einem ischämischer Schlaganfall, kurz Hirninfarkt genannt, im diesem Teil des Gehirns. Erlernte Fähigkeiten, die uns ausmachen, sind auf einmal nicht mehr existent! Um es kurz zu machen, bin das dann noch ich?
Langwierige Untersuchungen zeigen, daß das Langzeitgedächtnis in einigen Fällen andere Gehirnariale umstrukturieren kann und wir wieder dazulernen können. Auch Stimulationen und Gedächtnisübungen können so das Langzeitgedächtnis über lang oder kurz wieder anregen. Somit denke ich kann man mit Recht sagen, das Ich ist noch da.
Aber wie sieht es bei einem Verlusst des Kurzzeitgedächtnis aus. Wenn ich also keine neuen Erinnerungen aufnehmen und bewerten kann. Beeinflusst es mein Ich, oder nimmt der Verlusst mir sogar langfristig mein Ich? Ich denke nein, es bedeutet zwar eine enorme Einschränkung im Alltag, unter der die Kommunikation mit Mitmenschen und die Orientierung leidet, aber ich denke, das Ich ist nach wie vor vorhanden.
In diesem Sinne hoffe ich, daß wir alle noch lange, lange fit im Kopf bleiben. Sicher braucht ihr deshalb auch nicht lange um den Cache zu finden. Ihr müsst nur 6 zahlen finden:
N 53 29.xxx
E 9 40.xxx
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Anmerkung
Es muss keine Weide betreten werden, nur ein Schritt vom Weg weg.
Die Wege sind nur für Anwohner zu befahren, somit bitte Fahrrad oder zu Fuß.
2023 Spoiler Bild geändert