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Der Memminger Osten - Adventure Lab Bonus Mystery Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 9/22/2020
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Memminger Osten - Adventure Lab Bonus

Um diesen Cache finden zu können, musst Ihr zuerst das dazu passenden Adventure Lab absolviert haben. Dieses könnt Ihr mit Eurem Mobiltelefon entweder mit folgendem QR-Code aufrufen

 oder über die Webseite https://labs.geocaching.com/goto/DerMemmingerOsten

laden. Die Lösungen, die Euch zum Final dieses Bonus führen, findet Ihr im Adventure Lab. 

Viel Spaß im Memminger Osten!

 

Und wer noch ein bißchen Listing lesen und sich über den Memminger Osten informieren will, darf hier noch gerne weiterlesen: 

Die Stadt Memmingen hat derzeit ca. 42.700 Einwohner und ist als Oberzentrum in der Region Donau-Iller eingestuft.  Mit der Errichtung der Bahnlinie von Ulm nach Kempten 1862/63 wurde die Stadt Memmingen in zwei Bereiche geteilt. Auch aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen (Geographie, Wasserkraft und Verkehrsanschluss) entwickelten sich die beiden Stadtteile in den folgenden Jahrzehnten sehr unterschiedlich. Vor allem in den östlichen Stadtquartieren lässt sich die wechselvolle Geschichte Memmingen von der Gründerzeit im späten 19. Jahrhundert bis zur Integration von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen nach 1945 sehr gut ablesen.

Bereits seit dem 16.Jahrhundert befand sich der Memminger „Gottesäcker“ im Osten der Stadt. Seine dortige Lage beeinflusste 1862 nicht unwesentlich die Platzierung der Bahnlinie. 1874/75 entstand in geringer Entfernung zum christlichen Friedhof ein solcher für die Israelitische Kultusgemeinde. Die Leichenhalle von 1875 am Friedhofweg war bis zur Einweihung einer Aussegnungshalle 1959 beim Waldfriedhof (seit 1919/20) in Gebrauch. 1955/56 errichtete die kath. Pfarrei in unmittelbarer Nachbarschaft des Alten Friedhofes an der Augsburger Straße einen Kirchenneubau. Inmitten des sich nördlich davon anschließenden Siedlungsgebietes entstand 1955/70 an der Dunantstraße ein evang.-luth. Gemeindezentrum mit Kirche und Kindergarten.

Schon zur Jahrhundertwende 19./20. konnte der Bedarf an Wohnungen nicht mehr in der Altstadt gedeckt werden. Unternehmer errichteten Wohnhäuser für ihre Arbeiter; für weitere Gebäude sorgten Stadt und Baugenossenschaften. Der starke Anstieg der Bevölkerungszahlen nach 1945 erforderte Baumaßnahmen insbesondere für Flüchtlinge und Heimatvertriebene. Gleichzeitig mit der Auflösung des DP(Displaced Persons)-Lagers in Memmingerberg wurde 1952 die Baltensiedlung an der damaligen Künersberger Straße (heute Münchner Straße) errichtet. In diesem Stadtbereich hatte schon der Generalbaulinienplan Theodor Fischers von 1921 große Flächen für Siedlungs- und Wohnungsbau innerhalb und außerhalb eines neuen nordöstlichen Straßenringes vorgesehen.

Der Anschluss des Ostens an die Kernstadt erfolgte über Bahnübergänge an Rennweg, Kalchstraße und Luitpoldstraße. Im Zusammenhang mit der Verlegung des Güterbahnhofes 1905/09 erfolgte der Bau einer Unterführung an der Luitpoldstraße, um die im südöstlichen und südlichen Industriegebiet besehenden oder entstehenden Fabriken, Holzhandlungen und Textilfabriken (Haußmann) zu erschließen. Nördlich des Gaswerkes (1862), entlang der Bahnlinie und entlang der Ausfallstraßen entstanden weitere Fabrikbauten (u.a. Gutmann an der Lindenbadstraße, Neunhoeffer und Günzburger an der Augsburger Straße).

Die Geschichte des Memminger Freibades („Badeanstalt“) reicht ins späte 19.Jahrhundert zurück und fußt auf einer schon jahrzehntelangen Tradition des Badens im und am Stadtbach. Weiter östlich schließen sich entlang des Stadtbaches Schrebergärten an. Zu einem Treffpunkt der Arbeiterbewegung wurde 1932 die Turnhalle des Arbeiterturnvereins („Rote Turnhalle“). Jenseits der (reichsstädtischen) Schießstätte errichtete die Stadt Memmingen 1960/61 Grünanlagen, Spielplätze und Sportanlagen (DJK-SV Ost).

Im Gegensatz zu Memmingen-West hatte der Osten von Memmingen, der „jenseits der Bahnlinien“ liegt, eher ein negatives Image. Dem Stadtteil fehlt weitgehend eine Identität, was sicherlich mit der historischen Entwicklung des Stadtteils zusammenhängt. In gewissem Maß dürfte dieses negative Image auch mit dem einst vom Fliegerhorst Memmingerberg ausgehenden Lärm zusammenhängen. Durch die nun zivile Nutzung ist dieser stark reduziert. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden 1945 Baracken für Flüchtlinge und Heimatvertriebene in Memmingen-Ost gegründet. Im Jahr 1952 entstand dort auch die sogenannte „Baltensiedlung“. In der Baltensiedlung wurden ehemalige KZ-Häftlinge und  Juden (Osteuropa) aus dem ehemaligen DP (Displaced Persons) -Lager in Memmingerberg untergebracht.

Quelle: https://sso.memmingen.de/das-quartier.html

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Nz Obqra orv qra Sryfra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)