Die Meeraugen
Nimm dir die Zeit, um die Schönheit der Natur zu genießen!
Als Meeraugen werden zwei kleine Wasserflächen auf der Saualpe in 1935 Meter Höhe bezeichnet. Es handelt sich dabei um sehr seichte Gewässer, die durch eiszeitliche Prozesse geformt wurden.
Etymologie und Sagen
Die Bevölkerung stellte sich in der Vergangenheit vor, dass die Wasserflächen mit dem Meer in Verbindung stünden. Die reizvolle Natur der Gewässer beflügelte ihre Phantasie und ergab den Nährboden für Sagen. Der Begriff Meeraugen wird auch für Bergseen auf den Karpaten verwendet, sowie im Singular als Meerauge für einen eiszeitlichen See im Bodental in Kärnten.
Großes Meerauge
Das Große Meerauge hat eine Oberfläche von etwa 3800 m² und ist durchschnittlich zwischen 20 und 30 cm tief. Die tiefste Stelle beträgt 50 cm. Das Große Meerauge wird im Westen von zwei oberirdischen Zuflüssen (Quellaustritte) mit einer Gesamtwasserführung von 0,1 bis 0,2 l/s gespeist. Östlich des Tümpels befindet sich ein oberirdischer Abfluss.
Kleines Meerauge
Das Kleine Meerauge weist nur eine Tiefe zwischen 10 und 20 cm auf. Es besitzt keine erkennbaren oberflächlichen Zuflüsse und ist durch Schilf- und Wasserpflanzen verlandet; es hat nur etwa ein Drittel der Wasserfläche des Großen Meeresauges.
(Quelle: Wikipedia)