
Schon seit Jahren geht der Trend zum eigenen Garten. Immer mehr Städter hegen den Wunsch nach einem idyllischen Fleckchen Erde, auf dem sie nach Lust und Laune den Freuden des Gärtnerns nachgehen, grillen und sich vom Trubel des Alltags erholen können.
Heute gibt es in Hamburg (Stand 2020) mehr als 300 Kleingartenvereine mit über 43.000 Mitgliedern, so viele, wie Pinneberg Einwohner hat. Neben dem Recht auf Erholung im Garten gibt es auch festgeschriebene Regeln, die je nach Gartenlage mehr oder weniger streng beachtet werden müssen. Grundsätzlich gilt, das Gartenhäuschen darf sich bis auf einzelne Übernachtungen nicht zum langfristigen Wohnen eignen.
Normalerweise wechselt einen Garten in Hamburg für 1.000 bis 3.500 Euro den Besitzer. Und in der Regel meldet man sich bei einem Verein, wird auf der Warteliste gesetzt und bekommt irgendwann einen Anruf, jetzt sei es endlich soweit. Vereine berichten, dass sie zur Zeit täglich 30 bis 50 Anfragen erhalten, bei manchen sind es mehr als 100. Die Nachfrage ist derzeit so massiv wie nie, beteuert der Vorsitzende des Landesbundes der Gartenfreunde. Gelegentlich werden bereits Wartelisten geschlossen wegen Aussichtslosigkeit. Es soll schon Angebote um 20.000 Euro gegeben haben.
Kurz zur Geschichte: Schon im frühen 19. Jahrhundert konnten sich Arbeiter als Ausgleich für die schwere Fabrikarbeit und das Leben in beengten Wohnverhältnissen mit kleinem Geld Gartenland samt Hütte mieten, um sich dort zu erholen und auch eigenes Gemüse zur Selbstversorgung anzubauen. Hamburgs erste Kleingartenkolonien entstanden 1907, aber eine typisch deutsche Erfindung sind sie nicht. Schon 1819 wurde in England ein Gesetz erlassen, das die Verpachtung von Land an die Armen regelte. Kleingärten gibt es inzwischen in mehreren europäischen Ländern.
Die Kleingartenkultur wird hierzulande nur bedingt richtig mit dem Namen eines Mannes in Verbindung gebracht, der vor Zeiten als Orthopäde arbeitete und durch seine rigorose Pädagogik bekannt wurde. Erst drei Jahre nach seinem Tod entstand in Deutschland die erste Kleingartenkolonie, die seinen Namen "ehrenhalber" verwendete und der in den folgenden Jahren Verbreitung fand.
Zu den Fragen:
A: Welches Bundesgesetz regelt übergeordnet das Leben und Treiben in den Kleingärten? Zähle die Anzahl der Silben!
B: Wie groß darf demnach eine Parzelle maximal sein? Rechne m² : 50!
C: Wie viele Tage darf nach Meinung des Dachverbandes der Gartenfreunde (BDG) bei einem Fest ein Festzelt stehen bleiben?
D: Welche Nummer hat die Parzelle im KlGV 582 gleich rechts im Asternweg nach der kleinen Infotafel? - Nimm die it. QS!
E: Errechne den it. Buchstabenwert des zweiten Vornamens des "ehrenwerten" Namenpatrons!
F: Eines seiner zahlreichen Erziehungsbücher befasst sich mit der "Kunst, schöne Kinder zu haben". Errechne den it. Buchstabenwert des Titels (ä = ae)!
Das Finale liegt bei N 53°38.DEF E 010°07. (C+F) BA
Meidet bei der Suche wenn möglich das Wochenende! Es herrscht zumeist Hochbetrieb! - Es muss kein Grundstück betreten werden. Alles ist auf den Wegen zu erreichen. Trotzdem ist ein unauffälliges Verhalten wünschenswert, damit die Dose nicht in falsche Hände fällt. Danke!