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Bernsteinkiste Traditional Cache

Hidden : 10/8/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Diesen Cache widmen wir den fleißigen Arbeitern, die diese schöne Insel auf der wir uns befinden mit ihrer Arbeit vor dem Untergang retten.     Sie verwenden für den Küstenschutz mehrere Verfahren damit auch noch in vielen vielen Jahren die Einwohner von Hiddensee hier wohnen können und unsere Nachfahren diese wunderschöne Insel besuchen können.
Hier eine Erklärung der drei wohl am häufigsten auf Hiddensee verwendeten Küstenschutzverfahren: Buhnenreihen, Schutzdämme sowie Raudeckwerk

Die Buhnenreihen sollen vorrangig den Küstenlängstransport mindern oder ganz und gar aufhalten. So besteht zwischen Gellen um Hartem Ort auf 8,7 km Länge etwa 140 Buhnenreihen mit im Schnitt je über 100 einzelnen Buhnen. Häufig sieht man die Auswirkungen der Buhnen anhand der meist nördlich der Buhne seewärts verlängerten und südlich der Buhne landwärts zurückgesetzten Strandlinie.

Jedoch sind Buhnen sehr pflegeintensiv, da durch Eisdruck oder durch Ausspülungen Buhnen zerstört werden. Schon bei geringem Verlust an Buhnenpfählen kann die Effektivität dieser Schutzmaßnahme nicht mehr gewährleistet werden.

Eine wesentlich erfolgreichere Küstenschutzmaßnahme war der Bau des Huckedamms (1937-1939) nordwestlich von Kloster. Der Wall besteht aus bindemittellos ineinander gesteckten Pyroxenit-Blöcken und ist so konzipiert, dass er sich selbst zusammenhält und in sich verkeilt.
Nach Süden erweitert wurde dieses Bauwerk durch Aufschüttung eines ca. 1 km langen Steinwalles aus Lausitzer Granodiorit (1963-1964). In den Jahren 1973 bis 1978 erfolgte eine nochmalige Verlängerung bis Harte Ort. Der Huckedamm war ursprünglich auf einer Länge von 4,5 km geplant - erreicht wurden nur ca. 400 m. Mit diesem Damm jedoch bildete sich aus einer ständig erodierten, spärlich bewachsenen bis freien Fläche ein heute stabiles und bewaldetes Kliff mit großem vorgelagerten Sandstrand.

Boddenseitig wurden zwischen 1963-1965 und 1979-1985 ca. 2 km Deiche aufgeschüttet.

Eine weitere auf Hiddensee (südlich Harte Ort) angewandte Methode zum Schutz der Küste ist das sogenannte Raudeckwerk. Zwischen 1971 und 1980 wurden Bruchstücke Lausitzer Granodiorits auf den seeseitigen Deichen in Bitumen eingebettet und im Laufe der Zeit mit Sand überweht. Das Raudeckwerk soll die ins Hinterland und längs der Küste wehenden Sande auffangen und somit Grundlagen für den Bewuchs und damit für eine Stabilisierung des Deiches schaffen.

Als weitere Schutzmaßnahmen bleiben zu nennen die Bewaldung größerer Areale sowie das Aufspülen von Boddensanden (zum Beispiel an die zwischen Kloster und Vitte befindliche Außenküste sowie zwischen Neuendorf und Gellen).

Die drei wohl am häufigsten auf Hiddensee verwendeten Küstenschutzverfahren sind Buhnenreihen, Schutzdämme sowie Raudeckwerk.

Die Buhnenreihen sollen vorrangig den Küstenlängstransport mindern oder ganz und gar aufhalten. So besteht zwischen Gellen um Hartem Ort auf 8,7 km Länge etwa 140 Buhnenreihen mit im Schnitt je über 100 einzelnen Buhnen. Häufig sieht man die Auswirkungen der Buhnen anhand der meist nördlich der Buhne seewärts verlängerten und südlich der Buhne landwärts zurückgesetzten Strandlinie.

Jedoch sind Buhnen sehr pflegeintensiv, da durch Eisdruck oder durch Ausspülungen Buhnen zerstört werden. Schon bei geringem Verlust an Buhnenpfählen kann die Effektivität dieser Schutzmaßnahme nicht mehr gewährleistet werden.

Eine wesentlich erfolgreichere Küstenschutzmaßnahme war der Bau des Huckedamms (1937-1939) nordwestlich von Kloster. Der Wall besteht aus bindemittellos ineinander gesteckten Pyroxenit-Blöcken und ist so konzipiert, dass er sich selbst zusammenhält und in sich verkeilt.
Nach Süden erweitert wurde dieses Bauwerk durch Aufschüttung eines ca. 1 km langen Steinwalles aus Lausitzer Granodiorit (1963-1964). In den Jahren 1973 bis 1978 erfolgte eine nochmalige Verlängerung bis Harte Ort. Der Huckedamm war ursprünglich auf einer Länge von 4,5 km geplant - erreicht wurden nur ca. 400 m. Mit diesem Damm jedoch bildete sich aus einer ständig erodierten, spärlich bewachsenen bis freien Fläche ein heute stabiles und bewaldetes Kliff mit großem vorgelagerten Sandstrand.

Boddenseitig wurden zwischen 1963-1965 und 1979-1985 ca. 2 km Deiche aufgeschüttet.

Eine weitere auf Hiddensee (südlich Harte Ort) angewandte Methode zum Schutz der Küste ist das sogenannte Raudeckwerk. Zwischen 1971 und 1980 wurden Bruchstücke Lausitzer Granodiorits auf den seeseitigen Deichen in Bitumen eingebettet und im Laufe der Zeit mit Sand überweht. Das Raudeckwerk soll die ins Hinterland und längs der Küste wehenden Sande auffangen und somit Grundlagen für den Bewuchs und damit für eine Stabilisierung des Deiches schaffen.

Als weitere Schutzmaßnahmen bleiben zu nennen die Bewaldung größerer Areale sowie das Aufspülen von Boddensanden (zum Beispiel an die zwischen Kloster und Vitte befindliche Außenküste sowie zwischen Neuendorf und Gellen).

Nun zum Cache:

Das Versteck des Caches befindet sich in einem dieser Bauwerke.                                                                                                             Der Cache trägt den Namen Bernsteinkiste nicht umsonst, den in der Kiste befindet sich ein richtiger Bernstein der auf jeden Fall diesen Ort nicht verlassen darf. Gefunden ist er an einem anderen Ort und hat schon eine weite Reise hinter sich und hat die lange Pause verdient.
Wir wünschen euch viel Spaß beim suchen.

P.S die Wege müssen auch nicht verlassen werden

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Qre Onhfgrva truöeg vzzre jvrqre na qvr tyrvpur Fgryyr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)