Der Altkreis Lauterbach
Erinnert ihr Euch noch an den ehemaligen Landkreis Lauterbach?
Diese Cache-Serie soll Eure Erinnerung ein wenig auffrischen und Euch zeigen,
welche Ortschaften dazu gehört haben. Der Landkreis Lauterbach existierte von 1852 bis 1972 und das Landratsamt befand sich in Lauterbach.
Zum 31. Dezember 1971 lebten im Landkreis Lauterbach 46.300 Menschen.
Als Autokennzeichen wurde LAT geführt. Das Wappen bestand erst sein dem Jahr 1961 und zeigte unter anderem zwei Türkenbundlilien, eine seltene heimische Pflanzenart.
Am 1. August 1972 wurde der Landkreis Lauterbach mit dem benachbarten Landkreis Alsfeld zum Vogelsbergkreis vereinigt, dessen Verwaltungssitz wiederum Lauterbach wurde. Die Türkenbundlilien wurden in das neue Wappen des Landkreises übernommen.
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Frischborn
Die urkundliche Erwähnung von Frischborns aus dem Jahr 1105 als Visgbrunnen ist nicht gesichert. Erst die Erwähnung von 1320 als Fihspurn gilt als gesichert. Die Ortsgründung erfolgte aber wohl weitaus früher, zwischen 400 und 800. Deren Bedeutung des Ortsnamens wird als eine am fischreichen Quellwasser gelegene Siedlung gedeutet.
Frischborn hatte einst sehr viel Wald in seiner Gemarkung. Bis ins 16. Jahrhundert gab es in Frischborn mehrere Waldschmieden und etliche Mühlen, die durch das Wasser der Lauter angetrieben wurden. Die Kirche mit einem massiven Steinturm entstand 1704. Sie überragt das Dorfbild. Um 1900 gab es in Frischborn kleine Brauereien, viele Tagelöhner und Waldarbeiter. Es bestanden Leinwandwebereien (ab 1902 eine mechanische, die 1932 durch eine Hutfabrik abgelöst wurde). 1881 entstand in Frischborn ein zweiklassiges Schulhaus.
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Frischborn:
„Frischborn (L. Bez. Lauterbach) evangel. Pfarrdorf; liegt im Vogelsberg 1 St. von Lauterbach, und gehört dem Freiherrn von Riedesel. Man findet 91 Häuser 642 evangelische Einwohner, so wie 1 Kirche, 1 Schulhaus, 2 Mahl- und 1 Oelmühle. Die Einwohner beschäftigen sich stark mit der Spinnerei und Leineweberei, und unter den Leinewebern sind einige, die ihr Geschäft fabrikmäßig treiben; auch wird Rindvieh gemästet und ausgeführt. – Der Ort kommt zuerst 1320, gelegenheitlich eines Streits wegen der Gerichtsbarkeit, urkundlich vor.“
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde Frischborn am 1. Februar 1972 auf freiwilliger Basis in die Kreisstadt Lauterbach eingegliedert. Für Frischborn wie für die übrigen durch die Gebietsreform eingegliederten Gemeinden wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.
(Quelle: Wikipedia)
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Für mehr Informationen: #01 Altkreis Lauterbach - Lauterbach (Stadt) https://www.geocaching.com/geocache/GC90QAR
