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Pilgerroute am Ochsenweg (3) Traditional Cache

This cache has been archived.

GerandKat: Hey ho JanAnger...

Da hier seit geraumer Zeit kein Geocache mehr zu finden ist, werden wir diesen Geocache jetzt endgültig archivieren.
Damit ist der Cache nicht mehr in der Liste der zu findenden Geocaches ausgewiesen und blockiert keine neuen Caches in dieser Gegend.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Liebe Grüße
GerandKat
Katrin und Gerwin
Volunteer Reviewer bei Geocaching.com

Regionale Besonderheiten findet ihr in unserem Wiki
Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 10/13/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Pilgerroute am Ochsenweg (3)

Der Geocache gehört zu einer Reihe von Geocaches an der Pilgerroute des ehemaligen Ochsenwegs (Pilgrimsruten Haervej) zwischen der Gemeinde Kropp und der Gemeinde Fockbek.

Der Cache befindet sich am Rande des Lohner Forst, in der Gemeinde Lohe-Förden (dänisch: Lo-Førden; plattdt.: Loh-Föhrden, Lo-Föörden), bei Sorgbrück. 

"Der Ochsenweg, auch Heerweg (dänisch Hærvejen, Sakservejen oder Adelvejen; niederdeutsch Ossenpadd), ist ein historischer Landweg auf der Kimbrischen Halbinsel von Viborg in Dänemark nach Wedel in Schleswig-Holstein. Vom 16. bis 18. Jahrhundert verlief über seine Trassen die Ochsendrift, ein bedeutender Viehtrieb.

Von Viborg führt die in Dänemark Heerweg genannte Trasse über Silkeborg, Vejle, Vejen und Aabenraa nach Padborg. Weiter südlich liegen viele größere Städte Schleswig-Holsteins entlang des Weges, so Flensburg, Schleswig, dort zuvor die Wikingersiedlung Haithabu und Rendsburg. In Rendsburg teilt sich der Ochsenweg in eine Ostroute über Neumünster und Bad Bramstedt und eine Westroute via Itzehoe und Elmshorn. In Uetersen treffen sich die beiden Routen wieder, um zum Ziel des Ochsenweges, dem Ochsenmarkt in Wedel zu führen.

Die Ursprünge des Ochsenweges liegen wahrscheinlich in der Bronzezeit. Der Weg verlief überwiegend auf dem trockenen Teil der beiden wichtigen Naturlandschaften der Kimbrischen Halbinsel, der Geest des Baltischen Landrückens im Osten und am Geestrand als Zugang zum Marschland im Westen. Auf langen Strecken folgte er damit der Wasserscheide. Die aus der Halbinsel Angeln nach Westen fließende Treene war in ihrem Oberlauf leicht zu kreuzen. Ein bedeutendes natürliches Hindernis stellte die Eiderniederung dar, da die Eider schon weiter östlich recht breit ist und der Ochsenweg ihren Unterlauf überqueren musste. In Dänemark verläuft der Weg in Teilbereichen noch auf der ursprünglichen Trasse, so bei Oksekær, und es existieren dort kleine Brückenbauten wie die Granitquaderbrücke Gejlå Bro von 1818.

Den gebräuchlichen deutschen Namen hat der Ochsenweg von der Ochsendrift, die über diesen Weg verlief. Bis in das 19. Jahrhundert hinein wurden Rinder aus Jütland und den dänischen Inseln zu den Mastgebieten in den Nordseemarschen der Westküste Schleswig-Holsteins, Ost- und Westfrieslands getrieben. Dort wurden sie bis zum Verkauf als Schlachtvieh fett geweidet.

Auf dem früher oft weichen Untergrund waren Ochsen als Zugtiere wichtig. Trotz seines dänischen Namens Heerweg war er selten Marschroute von Armeen, da es von der Antike bis ins 19. Jahrhundert nur wenige Invasionen aus Jütland beziehungsweise Schleswig nach Süden gab und nur drei aus Deutschland nach Norden. Im Mittelalter diente er außerdem als Teil des Jakobsweges von Dänemark nach Nordspanien.

Das Ende als Trasse für den Viehtrieb ergab sich mit dem Eisenbahnbau bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, da Eisenbahnen auf den weitgehend den Ochsenwegtrassen folgenden Strecken diese Aufgabe übernahmen: im Osten die Altona-Kieler, Neumünster–Rendsburgsche und Rendsburg−Oster-Ohrstedt–Flensburg–Fredericia-Strecke, im Westen die Marschbahn.

Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit war der Ochsenweg zudem eine wichtige Pilgerroute, die Menschen aus Nordeuropa insbesondere nach Italien führte. Er wurde so auch gegen 1500 von Erhard Etzlaub in seine berühmte Romwege-Karte aufgenommen.

Der Ochsenweg wurde Ende des 20. Jahrhunderts als völkerverbindendes Symbol zwischen Deutschen und Dänen genutzt und dient nun traditionellen Märschen und Veranstaltungen im Zusammenhang damit." 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ochsenweg

Additional Hints (Decrypt)

Fpunhr uvagre qvr Söefgrerv.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)