
Auf der kleinen, der Ort vorgelagerten Halbinsel im Wardersee (und nicht, wie früher angenommen, bei Gnissau) lag wahrscheinlich der bischöfliche Edelhof aus dem 10. Jahrhundert, erwähnt in der Slawenchronik des Helmold von Bosau als Nezenna, der mit dem Oldenburger Bischofssitz im Slawenaufstand von 963 verloren ging. Bei Grabungen des Landesmuseums Schloss Gottorf 1960 an diese Stelle finden sich außer hölzernen Hausfundamenten viele mittel- und spätslawische Scherben der Wagrier bezw. Abodriten und zahlreiche Flintwerkzeuge aus der Jungsteinzeit.
Da Warder ein althochdeutsches Wort für Insel ist (in vielen Ortsnamen erhalten), die kleine Halbinsel auch Namensgeberin des Ortes und des Sees sein.
Zum Cache:
Das Kirchengelände muss nicht betreten werden.
