Dieser Cache ist am Fuße der Halde des Vetrauensschachts, in dem sich 1867 ein schweres Grubenunglück ereignete.
Am 1. Juli 1867 ereignete sich ein Schachtbruch, bei dem alle 101 Bergleute der Frühschicht ihr Leben verloren. Ursache war die Ausspülung des Gebirges hinter dem Schachtausbau. Als dieser die Last der Bruchmassen nicht mehr zu tragen vermochte, brach die Vertonnung. Die Gesteinsmassen stürzten in den Schacht, wodurch dieser luftdicht verschlossen wurde. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen blieben erfolglos, da die Massen immer weiter nachbrachen. Der Direktor des Zwickau–Lugauer Steinkohlenbauvereins erlitt einen Nervenzusammenbruch, worauf die Arbeiten durch den Direktor des benachbarten Gottes-Segen-Schachtes geleitet wurden.
Die Unglücksnachricht verbreitete sich schnell in den umliegenden Gemeinden, und die Angehörigen der Bergleute eilten in großer Zahl zum Schacht. Doch trotz aller Forderungen und Anstrengungen konnte der Schacht nicht gehalten werden und wurde am 11. Juli aufgegeben. Um ein weiteres Nachbrechen zu verhindern, begann man den Schacht mit Haldenmassen zu verstürzen. Diese Arbeiten wurden im September abgeschlossen.
Die in der Grube befindlichen Bergleute erstickten.
1869 wurde der Lugauer Steinkohlenbauverein gegründet, der am 6. Oktober 1869 begann, den verbrochenen Schacht unter dem Namen Vertrauenschacht wieder aufzuwältigen. Im Juli 1872 fand man die sterblichen Überreste der verunglückten Bergleute und bestattete sie in einem Gemeinschaftsgrab. Für die Bergleute wurde ein Obelisk an der Lugauer Kirche errichtet.
Quelle: Wikipedia (Neue Fundgrube Lugau)