Die Kirche ist nach dem Heiligen Johannes benannt. Leider weiß man nicht, ob es um Johannes den Täufer, Johannes den Evangelisten oder Johannes den Lieblingsjünger bei der Benennung ging.
Den Deckel des Taufsteins ziert ein Pelikan, der seine Jungen füttert; ein altes christliches Symbol für Christus. Ab 2021 soll der Pelikan dann auch in der Wetterfahne auf dem Turm zu sehen sein.
Die Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sie wurde von 1720 bis 1722 umgebaut. Der barocke Kanzelaltar stammt auch aus dieser Zeit, Typ “Leiha”. Er besteht größtenteils aus Holz und ist reichlich verziert.
1997 wurde das Innere der Kirche neu ausgemalt und dabei entstand im Turmuntergeschoss eine Winterkirche. Auf den ersten Blick nicht zu sehen, aber im Chor befinden sich zwei Kruzifixe, vermutlich von 1686.
Den Akten nach, soll 1693 eine Orgel durch Cuntius (Schafstädt, Halle (Saale)) erbaut wurden sein.
In alten Schriften fand sich folgendes:
Dies Werk, wie es heute in St. Johannis den Gottesdienst begleitet, wurde im Jahre 1857 der Gemeinde übergeben. Für den Preis von 697 Taler und 55 Silbergroschen erstellte OBM Wilhelm Hellermann aus Querfurt (vormals Lauchstädt) die Orgel. 1906 führte W. Rühlmann, Zörbig eine der größten Reparaturen durch.
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