Auf dem Weg zur 2020 erbauten Holzknechtkapelle liegt dieser Cache unweit des Weges.
Von Weitem sieht man sie – die kleine, neue Kapelle mitten auf den Feldern zwischen dem dörflichen Aubing, dem verschlafenen Lochhausen, dem städtischen Germering und der Großbaustelle Freiham. Schon, während ihres Baus diesen Frühjahr und Sommer 2020, hat sie viele neugierige Besucher angelockt – egal, ob zu Fuß oder mit dem Rad – jeder wollte wissen, was hier entsteht.
Es duftet nach frischen Holz, denn die Kapelle ist komplett aus Weißtannen- und Zirbenholz errichtet. Die Idee zum Bau hatten die „Aubinger Holzknechte“, eine Vereinigung, die sich für die Förderung des Brauchtums, Gemeinschaftssinns und dem sozialen Engagement im Münchner Westen einsetzt.
Mehr als 100 Arbeitsstunden haben die 13 Mitglieder der Vereinigung eingebracht. Der 700 Kilogramm schwere Altar ist ein dicker Eschenstamm. Die Holzknechte haben ihn vorne abgeflacht und die Aubinger Lehrerin und Holzbildhauerin Pia Eisenhut hat einen Lebensbaum als Relief auf die Vorderseite gebracht.
Egal zu welcher Zeit man an die Kapelle kommt, fast immer ist die Bank davor besetzt: morgens von der Studentin, die, die Ruhe genießt, und fleißig in ihren Fachbüchern lernt, nachmittags von der Familie, die auf der Radltour einen Stopp einlegt und abends von der Spaziergängerin mit großem, schwarzen Hund, die kurz ein Abendgebet spricht.