
Berlins erstes Hochhaus
- relativ spät, relativ klein, weit entfernt vom Stadtzentrum (im internationalen Vergleich) -
Dies ist ein Multi-cache rund um Berlins erstes Hochhaus. Informationen zum Borsigturm stehen am Ende des Listings. Wie immer bei Geocaches in urbaner Umgebung: Bitte verhaltet euch sehr unauffällig. Der Behälter ist kein Nano, aber sehr flach. Legt das Logbuch bitte klein und flach gefaltet in den Regenschutz und diesen in den Behälter. Wichtig ist, dass das Logbuch trocken bleibt. Und nun: viel Vergnügen!
Macht einen kleinen Rundgang um den Borsigturm herum. Beantwortet dabei die folgenden Fragen.
1.) An der Nordseite des Turms ist links vom Eingang ein weißes Schild mit einem Feuerwehrauto drauf. Wie viele Buchstaben hat das vorletzte Wort der aufgedruckten Aufforderung? Die Antwort sei a.
2.) Wie viele runde bzw. ovale Fenster gibt es auf der Ostseite im ersten Stock des Turm? Die Antwort sei b.
3.) Ebenfalls auf der Ostseite sucht ihr die trockene Steigleitung. Auf deren Anschlussstelle findet ihr links den Buchstaben G gefolgt von acht Ziffern. Die achte und damit letzte Ziffer ist mit einem Punkt abgetrennt. Welches sind die erste und die fünfte Ziffer? Die Antworten seien c und d.
4.) Das Treppenhaus ist der Südseite vorgelagert. Dort befindet sich auch ein einstöckiger Anbau. An dessen Stirnseite ist ein Hinweis angebracht, der den Weg zum Zugang zeigt.
Wenn man zuerst nach links gehen soll, ist e = 0.
Wenn man zuerst nach rechts gehen soll, ist e = 1.
5.) Auf der Westseite hängt ein blaues Hinweisschild der Wasserversorgungsleitung. Die oberste der drei aufgedruckten Zahlen ist zweistellig. Die erste Ziffer ist 8. Welches ist die zweite Ziffer dieser zweistelligen Zahl? Die Antwort sei f.
Die Antworten ergeben zusammen die Koordinaten, wo der Cache versteckt ist - leicht unterhalb des Niveaus des Gehwegs, magnetisch befestigt:
N 52° 35,efa' E 013° 17,bdc'
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Ihr steht vor Berlins erstem Hochhaus - dem Borsigturm. Es ist das Wahrzeichen der Borsigwerke und das Relikt einer vergangen Industrieepoche. Die Firma Borsig war einst Europas größter Lokomotivenproduzent. Auf dem Werksgelände in Tegel herrschten trotz stetiger Erweiterungen immer Platzprobleme. Deshalb baute man in die Höhe. Der Borsigturm wurde von 1922 bis 1924 gebaut. Entworfen hat ihn der Architekt Eugen Schmohl in einem verhaltenen expressionistischen Baustil. Es ist ein Stahlskelettbau. Die Fassaden sind aus Backsteinen gemauert. Er hat eine Grundfläche von 16 mal 20 Metern und ist 65 Meter hoch. Der Bau ist über dem Sockelgeschoss durch Simse in drei Abschnitte zu je drei Stockwerken gegliedert. Die Fenster sind zu Dreiergruppen zusammengefasst. Oberhalb dieses Unterbaus erhebt sich ein gezackter, hochaufstrebender Dachaufbau. Dort ist ein Festsaal untergebracht. Ganz oben bekrönt ein weiterer, kleiner Aufsatz den Turm. Damals wie heute waren bzw. sind Büros im Turm untergebracht.