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Waldkrater Multi-Cache

Hidden : 7/1/2021
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


  Kürzlich fanden wir auf dem Dachboden in den Sachen meines Urgrossvaters ein vergilbtes Foto. Es zeigt einen Hammer inmitten von Geröll. Auf der Rückseite des Fotos steht in geschwungener Schrift eine Notiz:

Hammer in GeröllNotizen auf der Rückseite des Fotos: 1900. Waldkrater. Waldrand Ägipten im Osten. Zwei Grad. 214 Meter

Was hatte denn das zu bedeuten? Was für ein Krater? Und was sollte der Hammer? Und weshalb diese Ortsangaben? Wäre ein Kreuz auf der Landkarte nicht einfacher gewesen? Ich stellte mir vor, wie mein Urgrossvater mit dem Massband durch den Wald streifte. Ein lustiges Bild. Ich wusste, dass er ein komischer Kauz war, ein Tüftler und Alltagsarbeit abgeneigt. Unsere Neugier war auf jeden Fall geweckt: Was hatte mein Urgrossvater gefunden?

Das Rätsel um die erste Ortsangabe war sofort gelöst. Oberhalb von Wangen gibt es einen dreieckigen Acker mit dem Namen Ägipten. Genau so geschrieben, wir können nichts dafür. Wir nahmen also das GPS und begaben uns an die östliche Spitze dieses Ackers am Waldrand. Von dort gingen wir die 214 m in die angegebene Richtung und fanden – nichts. Weit und breit keine runden Steine und einen Krater schon gar nicht. Wir starrten aufs GPS. ***piep***! Wir hatten doch alles richtig eingegeben!

Und auf einmal sahen wir es: ein kleines T unter dem °. Da war ja unsere Fehlerquelle! Wir waren mit dem GPS unterwegs, mein Urgrossvater benutzte aber um 1900 sicher einen Kompass. Nord ist und erst recht war nicht immer gleich Nord! Also zurück nach Hause zu Tante Guugel.

Mit den gewonnenen Erkenntnissen gingen wir zurück ins Feld und tatsächlich, jetzt stiessen wir am Zielort zwar wieder nicht auf einen Krater, aber zwischen den Wurzeln eines alten Baumes auf ein merkwürdiges kleines Konstrukt: eine Drahtschnecke auf einem Stück Holz, in der Mitte ein Metallplättchen.

Holzstück mit einer Drahtschnecke am Fuss eines Baumes

Noch mehr Fragezeichen breiteten sich auf unseren Gesichtern aus. Irgendwie erinnerte das Ding an Sicherheitsetiketten zum Beispiel auf CDs oder DVDs. Wollte uns mein Urgrossvater hier über nahe Distanz etwas mitteilen? Und wie sollten wir die Nachricht empfangen? Also wieder zurück nach Hause, diesmal aber auf den Dachboden.

Allerlei Gerümpel stand und lag umher, Regale voller Ordner und seit langem nicht mehr benötigter Akten, ein Gestell, an dem ein Dutzend veraltete Landkarten hing (das ist nicht von uns. Das ist aus der unendlichen Geschichte von Michael Ende. Aber es passte halt zu gut hierhin) und auf dem ganz zuoberst ein Objekt thronte, das keck zu sagen schien: versucht es doch mit mir! Es war ein uraltes Autophon.

Ein altes Autophon

Wir trugen also das Autophon in den Wald (zusammen mit einem Blei-Akku, uff!), schoben es ganz nahe an die Drahtschnecke und hörten sofort ein unartikuliertes Rauschen aus dem Hörer. Wir begannen mit den Reglern zu spielen, bis wir ein klares Signal empfingen: Es waren wieder Grad- und Meterangaben. Das war ja cool! Von da an ging es zügig voran. Eine Station nach der andern konnte angepeilt werden, und schliesslich standen wir in ihm, dem Waldkrater. Eine Senke mitten im Wald. An den Seitenrändern sah man zahlreiche runde Steine aus der Erde ragen – ein Nagelfluh-Aufschluss. Das also hatte mein Urgrossvater gefunden! Er hatte Baumaterial gefunden und sich offensichtlich mit der Zeit einen idyllischen Rückzugsort geschaffen, den zu teilen er offensichtlich nur mit weiteren Nerds bereit war. Aber weshalb der Hammer? War das Geröll damals immer noch im Kalksediment gebunden? Wollte er andeuten, dass er sein Refugium notfalls mit dem Hammer verteidigen würde? Oder wollte er seinen Angehörigen andeuten, dass er durchaus am Arbeiten war, während er sich wieder einmal längere Zeit im Wald verschlaufte? Was er im Waldkrater nämlich sonst noch gemacht haben könnte, haben wir sofort gesehen... Seht ihr es auch?
 

  Diese Drahtschneckenreise zu einem „lost place“ ohne Ruinen haben wir etwas modernisiert, so dass niemand mehr mit einem Autophon und schwerem Akku in den Wald muss. Die Drahtschnecken sind geschrumpft und befinden sich nun in NFC chips. Ihr braucht also ein NFC-taugliches Smartphone oder Tablet mit einer entsprechenden App (z.B. «NFC21 Tools» auf IOS oder «NFC TagInfo by NXP» auf Android). Die Angaben meines Urgrossvaters haben wir aber für ALLE Stages 1:1 übernommen.

Beginnt mit der ersten Peilung in Ägipten. Bei den angegebenen Koordinaten befindet sich die Wangemer Pyramide. Sie ist ein beliebter Grillplatz. Ganz in der Nähe befindet sich die kleine Jubiläumseiche 100 Jahre Wald Zürich. Ihr könnt sie nicht verfehlen. Sie ist eingezäunt und beschildert. Das ist der Ausgangspunkt für die erste Peilung. 


Bitte vergesst nicht: Ihr seid Gast in einem fremden Haus. Tragt Sorge zur Natur!

Der Besitzer der Waldparzelle mit dem Waldkrater ist informiert und einverstanden.

Mein Urgrossvater liebte Ostern. Und auch wir lieben es, Ostereier zu verstecken. Findet ihr unser Easter Egg? Hinweis: Nur Für Cacher! Es ist am Final und kreisrund. Habt ihr die Finaldose in den Händen, habt ihr das Osterei bereits entfernt.

Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte aus der Familiengeschichte beträgt etwa 5%. Welche das sind, verraten wir selbstverständlich nicht. 
 

Additional Hints (Decrypt)

Qre Jvaxry mjvfpura zntargvfpu Abeq haq trbtensvfpu Abeq jveq zvg Qrxyvangvba ormrvpuarg. Qnf Anivtngvbaftreäg nhs Xbzcnff hzfgryyra süueg avpug mhz Mvry. Nz Svany: Ovggr snpxryg qra Pnpur avpug no!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)