... oder "Heute singt er Tristan und morgen fährt er Mist an."
An den angegebenen Koordinaten hast du einen schönen Blick auf das Anwesen:

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1472, doch schon die Römer haben hier einen Gutshof errichtet. Die bayerischen Fürsten bestimmten See und Anwesen zur „Vischwaid“ und siedelten dort einen „Vischhirt“ an. Dann übernahmen die Bernrieder Augustiner das Fischeranwesen als „Dominicum utile“ gegen Zinspacht. Während der Säkularisation 1805 fiel das Anwesen an den Staat zurück. Im Kataster von Traubing ist zu lesen, dass 1809 ein neuer Untergrundherr als Weiherhüter, Jakob Babtist Burger, eingesetzt wurde. 1873 erwarb dann Jakob Burger als vermutlich letzter Fischwart das Anwesen und die Seen, verkaufte es aber schon kurz darauf an die „Grundstückspekulanten“ Demmel und Bierbichler. Von ihnen erwarb der Gesuchte das Anwesen mit 80 Tagwerk Grund.
Er baute systematisch den einfachen Hof zum Gutshof mit neuen Wirtschaftsgebäuden aus und vergrößerte den Grundbesitz auf 1100 Tagwerk. Die Baufirma Knittl aus Tutzing wurde damals von ihm mit der Planung und Durchführung des Baus beauftragt. Nach dem Bundesmonopol erhielt er als erster Bayer 1881 die Konzession für eine Spirituosenbrennerei. Da er ein Faible für die Landwirtschaft besaß, erweiterte er den Hof zu einem Mustergut und stand stets im Wettstreit mit Prinz Ludwig, dem späteren König Ludwig III. und seinem Mustergut in Leutstetten. Der Deixlfurter Weiher bestand damals schon. Rüdiger-Weiher, Johanna-Weiher, Vogl-Weiher, Klenze-Weiher, Czermak-Weiher und Lange-Weiher wurden neu angelegt und nach den Kindern und Freunden benannt.
Heute präsentiert sich das Gut in einem prächtigen Zustand. Die gepflegten Gebäude in der wunderbaren Parklandschaft und das landwirtschaftliche Ambiente bilden ein einmaliges Ensemble in der Moränenlandschaft zwischen Tutzing und Traubing. Große Teile des Anwesens stehen der Öffentlichkeit als Naherholungsgebiet zur Verfügung; der Golfplatz, die Reit-, Wander- und Fahrradwege, im Winter Skilanglauf, Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen auf den Seen. Es gibt keine Zäune und Abgrenzungen, man respektiert bei all diesem Entgegenkommen auch die Privatsphäre des Gutes. (Quelle: Hans-Peter Bernsdorf, Tutzinger Nachrichten 10/2009)
Gesucht wird der Name des "singenden Bauern" und das Jahr, in dem er das Anwesen gekauft hat. Gib im CertitudeChecker deine Lösung im Format nachnamevornameJahrdesKaufs ein und du erhältst die Cache-Koordinaten. Die vierstellige Zahl dient dir außerdem als "Hausschlüssel".

Du kannst deine Rätsel-Lösung mit certitude überprüfen.