Hallo, ich heiße Emma Schwarz, bin 83 Jahre alt und wohne in Buchen. Heute erzähle ich euch eine Geschichte aus meiner Kindheit. Alles geschah am Galgenberg.
Mein bester Freund Mark und ich gingen, wie jeden Samstag um kurz vor 6 Uhr zum Galgenberg, um den Sonnenaufgang zu genießen. Es war sehr nebelig und man konnte fast nichts erkennen. Wir setzten uns auf eine Bank und warteten, bis es endlich hell wurde. Da passierte es, im Nebel erkannten wir den Umriss eines Menschen, doch dessen Beine berührten den Boden nicht. Es schien, als würde die Person schweben. Lange Haare flatterten im Wind und Mark meinte, es sei eine junge Frau. Es war wirklich gruselig und mein ganzer Körper fing an zu zittern. Ich hatte sehr große Angst und wusste nicht, was ich jetzt tun sollte. Meine Hand krallte sich in Marks Unterarm. Plötzlich kam die geheimnisvolle, fast weiße Frau auf uns zu. Mein junges 13-jähriges Ich, fing an zu schreien. Sofort packte Mark meine Hand und wir rannten davon.
Ab diesem Tag, gingen wir nie mehr alleine zum Galgenberg. Die Erklärung, warum dieser Berg so heißt, erspare ich euch jetzt.
Ein Projekt der 6a des BGB