Ehrenfriedhof am Haddebyer Noor
Kriegsgräberstätte im schleswig-holsteinischen Amt Haddeby
Der Ehrenfriedhof am Haddebyer Noor ist eine Kriegsgräberstätte im schleswig-holsteinischen Amt Haddeby. Er liegt an der Bundesstraße 76 zwischen den Orten Haddeby und Fahrdorf direkt am Haddebyer Noor.

Gedenkstein am Eingang
Geschichte
Für den Ausbau der Bundesstraße 76 wurden große Mengen Kies benötigt. Dabei fiel das Augenmerk der Straßenbauer auf den Karberg, der schon in früheren Zeiten als Kiesgrube gedient hatte. Gleichzeitig war das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein auf der Suche nach einem geeigneten Platz zur Errichtung eines zentralen Ehrenfriedhofs für Kriegstote. Für beide Probleme wurde eine gemeinsame Lösung gefunden. Der Baufirma wurde gestattet, dem Karberg für den Straßenbau Kies zu entnehmen; im Gegenzug verpflichtete sich die Firma, die Silhouette des Berges zu erhalten oder wiederherzustellen. Diese Arbeiten wurden 1959 abgeschlossen.

Gedenkhalle
Im Rahmen eines Ideenwettbewerbes wurden verschiedene Entwürfe für die weitere Verwendung des Hügels vorgelegt. Der ausgewählte Entwurf sah dabei eine starke Bewaldung des Hügels vor, wobei als Schwerpunkt der Anlage eine kleine Mulde unterhalb des Gipfels dient. Hier steht eine zentrale Gedenkhalle aus einer etwa 10 mal 18 Meter großen, sternförmigen Betonplatte, die auf vier rohen Betonpfeilern ruht. Sie symbolisiert die einstürzende Decke eines zerstörten Hauses (Bildhauer: Robert Müller-Warnke, Hamburg).

Es war ursprünglich vorgesehen, dass die etwa 400 im Kreis Schleswig verstreuten Soldatengräber auf den neu entstandenen Sammelfriedhof umgebettet werden sollten. Der Kreisausschuss beschloss jedoch, Umbettungen nur in Ausnahmefällen vorzunehmen. Kriegsgräber auf Friedhöfen sollten dort verbleiben und gepflegt werden. Stattdessen sollten Feldgräber und Tote aus verschiedenen Massengräbern zum Karberg überführt werden, vor allem Gräber, bei denen eine dauernde Pflege nicht sichergestellt war. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden auch Gräber von Kriegsopfern aus anderen Teilen Schleswig-Holsteins zum Karberg umgebettet.
Am 28. Juli 1962 wurde die Kriegsgräberstätte Karberg in einem feierlichen Akt durch den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Kai-Uwe von Hassel eingeweiht.

Auf einer Fläche von 13.000 m⊃2; ruhen seitdem in fünf Feldern 1074 Kriegstote, davon 800 Soldaten sowie 274 Männer, Frauen und Kinder, die unbeteiligt an Kampfhandlungen ihr Leben verloren haben. Unter den Toten befinden sich auch 343 ausländische Kriegsopfer, darunter Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge: 10 Franzosen, 2 Belgier, 4 Holländer, 37 Ungarn, 2 Litauer, 8 Letten, 1 Türke, 190 Russen, 60 Polen, 15 Jugoslawen, 7 Esten, 3 Rumänen und 1 Däne. Von den Toten sind auf dem Friedhof der Name, das Geburts- und das Sterbejahr angegeben. Bei 180 Toten steht auf den Grabsteinen nur „Unbekannt“.

1966 wurde die Anlage um das Vertriebenendenkmal Den Toten der Vertreibung des Glücksburger Bildhauers Siegbert Amler ergänzt.
Die heutige Pflege der Anlage unterliegt dem Amt Haddeby. 2016 und 2017 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt; unter anderem wurde die Treppenanlage erneuert und ein barrierefreier Zugang zu der Anlage geschaffen.
Zum Cache:
Guckt euch die große Infotafel neben dem Gedenkstein an.
Welche Nummer hat das Denkmal?
Antwort = A
Welche Nummer hat die Aussicht nach Westen?
Antwort = B
Weiter geht's zu Station 2:
N 54° 30.06B
E 009° 35.0(B/2)A
Hier ist links vom Tor an der Mauer eine kleine Tafel angebracht.
C = Die iterierte Quersumme des kompletten Datum in der letzten Zeile
D = die Quersumme des Buchstabenwertes vom Namen der Rose
Weiter geht's zu Station 3:
N 54° 30.0BA
E 009° 3B.(D+A)(D+A)C
Hier ist ein weiteres Schild zum Gedenken eines Jahrestages aufgestellt worden.
E = Zahl, die drei Mal vorkommt (es kommen zwei Zahlen drei mal vor, gesucht ist hier die höhere von beiden!)
F = Zahl, die acht Mal vorkommt
Weiter geht's zu Station 4:
N 54° 30.0A0
E 009° AB.(E+F)DC
Rechts von dem, vor dem ihr hier steht, wurde eine Tafel mit dem Namen des Künstlers angebracht.
G = die zweite Zahl auf dem Schild
Weiter geht's zu Station 5:
N 54° A0.00B
E 009° AB.GCE
Hier steht auf einem Stein eine Himmelsrichtung.
Nord H = 3
Ost H = 2
Süd H = 0
West H = 6
Weiter geht's zu Station 6:
N 54° AH.H(G-C)C
E 009° A(D-F).H(E-(2xB))H
Was befindet sich hier auf dem Boden?
Hand I = 7
Dreieck I = 4
Glocke I = 2
Weiter geht's zur Station 7:
N 54° IG.GGC
E009° A(G-B)HFD
Wie alt wurde v. Ostrowski?
J = Quersumme des Alters
Nun habt ihr es gleich geschafft und es geht zum Finale:
N54° IG. (J+B)(G-I)E
E009°AJ. (G-C-I)HI