„Man sagt, es sei immer nur ein einziger Buchstabe beteiligt.“
Der Sigillenzauber ist so alt, wie die Menschheit. Und seit es die Menschheit gibt, ist auch das Begehren nach einer bestimmten Sache, das Bestreben eines bestimmten Ziels, ja zumindest die Hoffnung auf eine positive Veraenderung, existent.
Die Rede ist hier, vom Wuenschen.
Bereits in alten Zeiten haben die Menschen dem Aberglauben nach, von der Sigillenmagie Gebrauch gemacht, obschon die Wuensche der Menschheit von Alters her, eine andere Qualitaet hatten. So hat man dem aergsten Feind gewiss keine guten Wuensche uebermittelt,sich selbst aber schon.
Noch heute, in den modernen Zeiten des 21-igsten Jh. greifen wir in dunklen Mondnaechten auf den Zauber der Sigille zurueck.
Man nehme ein Blatt Papier und einen Stift. Unseren Wunsch formulieren wir sehr knapp, konkret, ohne Negation und so, als haette sich dieser schon erfuellt.
Nehmen wir nun an, wie moechten dieses Raetsel loesen und hegen den Wunsch diesen Cache zu loggen.
Wir formulieren also: „Ich habe diesen Cache gefunden“. Dies ist eine wirklich ideale Formulierung des Wunsches, denn sie besagt, das die Erfuellung des Wunsches bereits Bestandteil unseres Lebens ist, waehrend dies mit der Forumlierung „ Ich moechte diesen Cache finden.“ oder „Ich wuensche mir...“ wohl noch auf sich warten laesst.
Bleiben wir also bei der knappen Formulierung:“ Ich habe den Cache gefunden“. Diesen Wunsch notieren wir nun in Blockschrift auf unser Blatt Papier: „ICH HABE DIESEN CACHE GEFUNDEN“ Nun reduzieren wir die Wunschformulierung auf das Geringste, naemlich auf jeden einzelnen Buchstaben. Alle Buchstaben die mehr als einmal vorhanden sind,streichen wir raus: „ICHABEDSNGFU“ Seht ihr den Unterschied? Es steht immer noch der gleiche Wunsch da ! Jeder Buchstabe ist immernoch praesent, allerdings nur ein Einziges mal. Aus diesen uebrigen Buchstaben bilden wir nun ein Symbol. Wir bilden es ab, als Zeichnung, als Bild, auf dem sich alle Buchstaben miteinander verbinden. Sie bilden eine Symbiose. In der Fachsprache reden wir nun von „ligierten Buchstaben“ . Fertig ist unsere Sigille.
Ligieren muesst ihr die Buchstaben nicht, aber ihr duerft es.
Des Raetsels Loesung liegt darin,alle Buchstaben, die mehr als eimal zu sehen sind, zu entfernen. Die uebrigen Buchstaben zeigen dir den geheimnisvollen Schluessel zum Cache.
Ihr duerft mit „Ich habe diesen Cache gefunden“ loggen, wenn euer Name im Logbuch steht.

Du kannst deine Rätsel-Lösung mit certitude überprüfen.
Ein Wort für Teamcacher!
Ich richte mich nach der Etikette von geocaching.com.
In der Etikette 201 steht genau beschrieben, wie man einen echten Fund richtig loggt.
https://www.geocaching.com/blog/2019/06/geocaching-etikette-201-finden-und-loggen/
Daraus resultierend, tragt ihr bitte genau den Namen in das physische Loggbuch, der dann auch hier im virtuellen Loggbuch stehen wird. Die Namen müssen identisch sein, um den Nachweis zu erbringen, tatsächlich dort gewesen zu sein. Namen, die nicht im physischen Loggbuch stehen, gelten nicht als "echter Fund" und dürfen gelöscht werden.