Dieser Weg ist nachts nicht beleuchtet, ihr solltet lieber am Tag suchen.
Zieh hinaus beim Morgengraun,
will das Dorf verlassen.
Schlummermüde Sterne schaun,
nieder auf die Gassen.
Trag mein Bündel wanderleer,
doch mich drückts wie Eisen.
Wenn das Herze tränenschwer,
ist so schwer das Reisen.
Sink vorm Kreuz hin, das im Feld
an den Baum sich lehnet.
Weiß kein Herz auf dieser Welt,
das sich nach mir sehnet!
Bet und bete ohne Sinn,
kanns ja nimmer fassen,
wie ich unglückselig bin,
seit du mich verlassen.
Schließt dereinst mein Auge sich,
ruhn die müden Hände,
will ich noch vom Himmel dich
segnen ohne Ende.
Brauchst nicht Tränen mir zu weihn,
kann vergessen werden!
Mögst du nur glücklich sein
immer hier auf Erden.
Auf Wanderswegen von Alfred Dregert
In Erinnerung an die schöne Zeit mit meinem Opi.
Bitte haltet euch vom Bundeswehrzaun fern!