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"Hersbrucks dunkle Vergangenheit" Lab Bonus Mystery Cache

Hidden : 11/28/2020
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:



Dieser Mystery-Cache ist der Bonus zum Adventure Lab "Hersbrucks dunkle Vergangenheit".

Lange Zeit hat Hersbruck versucht, seine Vergangenheit während der Nazidiktatur zu verdrängen. Viele Leute waren in der Nachkriegszeit der Meinung, dass man dieses Stück Geschichte schnell vergessen sollte. Bei der Eröffnung einer Landwirtschaftsausstellung im Oktober 1949 auf dem Gelände des ehemaligen KZ's in Hersbruck sagte der damalige bayerische Landwirtschaftsminister Alois Schlögl: „Wir wollen, dass dieser Schandfleck einer unseligen Zeit endgültig aus dem Gesichtskreis der Bevölkerung verschwindet.“ – So geschah es auch. Das Lager wurde bald darauf abgerissen, die Erinnerung daran weitgehend unter Verschluss gehalten.

Als 1983 der damalige Schüler am PPG Gerd Vanselow (1964 - 2019) die Geschichte des größten Außenlagers des Konzentrationslagers Flossenbürg mit einer Facharbeit in den Fokus rückte und ein Buch über das KZ Hersbruck veröffentlichte, waren die Reaktionen daher sehr gemischt. Die Facharbeit erschien 1983 in Karl Pfeiffer's Buchdruckerei und Verlag als Taschenbuch und ist derzeit nicht mehr verfügbar. Ein Exemplar ist Teil unserer Sammlung von Büchern über und rund um Hersbruck.

Hersbruck war nach Dachau und Flossenbürg das drittgrößte KZ in Süddeutschland. Das Lager war maximal 430 Meter lang und 140 bis 240 Meter breit. Der Umfang betrug etwa 1200 Meter, die Fläche etwa 7,5 ha.
Ringsum mit Stacheldraht umzäunt wurde es von zehn Wachtürmen aus bewacht. Die 19 Baracken bestanden größtenteils aus Holz und sollten je 200 Menschen beherbergen. Im Februar 1945 waren jedoch etwa 6000 Menschen darin eingepfercht. Die Baracken blieben im Winter fast unbeheizt, die vier Baracken des sogenannten Krankenreviers waren mit 1000 bis 2000 Männern so gut wie immer hoffnungslos überbelegt.

Insgesamt kamen ca. 10000 Häftlinge durch das Lager in Hersbruck. Hauptsächlich wurden in einer größeren Überstellungaktion ungarische Juden hierher deportiert. Außerdem waren sehr viele Russen, Polen und Italiener inhaftiert. Zu 98,1 % handelte es sich bei den Insassen also um Ausländer.

Als Nazideutschland den Krieg längst verloren hatte, sollten diese KZ-Häftlinge in den Berg Houbirg bei Happurg eine unterirdische Motorenfabrik für Jagdflugzeuge bauen – sicher vor alliierten Bombenangriffen.


Unter der Tarnbezeichnung Doggerwerk begannen im Mai 1944 die Arbeiten. Eine unterirdische Fabrik für BMW-Flugzeugmotoren von 120.000 Quadratmetern Fläche sollte entstehen. Unter der Anleitung von 400 deutschen Bergleuten mussten die Häftlinge im Schichtbetrieb rund um die Uhr schuften. Am Bau waren die Firmen AEG, Thosti, Tauber, Hoch-Tief AG und die Siemens Bau-Union beteiligt.
Acht verbundene Stollen, die sich zu Hallen von fünf Metern Höhe und bis zu sieben Metern Breite ausweiten, wurden aus dem Berg gesprengt. Bis zum Einmarsch der Amerikaner hatte die Anlage eine Gesamtlänge von 4,03 Kilometern erreicht. Jeden Tag mussten die Häftlinge den 5 km langen Weg bei jedem Wetter vom Lager Hersbruck nach Happurg bis zur Baustelle marschieren.


Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen starben ca. 4000 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. Bis Frühjahr 1945 waren erst 20 % der geplanten Fläche ausgeschachtet, die Stollen weitgehend im Rohzustand. Eine Produktion fand darin nicht statt. Heute existieren noch ca. 2,6 km dieser Stollenanlage.

Die Leitung des Lagers lag bei der SS. Sie bekam die Anweisungen aus Flossenbürg und musste die Verwaltungsarbeiten erledigen. Die Kaserne wurde lange Zeit als Finanzamt genutzt und erst 2007 abgebrochen.

Heute kümmert sich der 1999 gegründete Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V. darum, dass diese traurige Vergangenheit nicht vergessen wird. Nach langer Planung gemeinsam mit den Verantwortlichen der Gedenkstätte Flossenbürg wurden 2016 die Dokumentationsorte Hersbruck und Happurg eröffnet, die den Weg der Häftlinge dorthin symbolisch darstellen sollen. Der Kubus in Hersbruck ist auf den Standort in Happurg ausgerichtet.


Nähere Informationen: Verein

Besuche alle fünf Stationen Hersbrucks dunkler Vergangenheit und beantworte die Fragen. Vier Stationen findet ihr in Hersbruck, die fünfte Station und der Bonus befinden sich in Happurg. Weitere Orte z. B. in Förrenbach, Hubmersberg und Schupf erinnern an diese grausame Zeit.

Der Lohn der Mühen werden fünf Lab-Cache Funde, dieser Bonus-Cache und ein Banner für euer Profil sein. Die Bonuskoordinaten erhaltet ihr bei der letzten Station des LAB in Happurg.
 


Wenn du den Lab-Cache spielen möchtest funktioniert das wie folgt:
 
  1. Lade die „Adventure-Lab“ App auf dein Smartphone herunter und starte sie.
  2. Finde das Adventure „Hersbrucks dunkle Vergangenheit“
  3. Besuche die fünf Stationen des Adventure-Lab. Die Datenverbindung und das GPS deines Smartphones müssen dabei eingeschalten sein.
  4. Wenn du nahe genug an den Koordinaten bist (20 Meter), kannst du oben, neben der Überschrift der Stage, auf "Antwort" klicken. Es öffnet sich die Frage und ein Feld zum Eingeben deiner Antwort.
  5. Mit jeder richtig beantworteten Frage bekommst du Informationen für den Bonus-Cache. Außerdem wird deinem Geocaching-Konto ein gefundener Lab-Cache gut geschrieben.

 

Adventure lab

 Viel Spaß wünschen euch


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<a href="http://coord.info/GC8RKKQ" target="_blank"><img src="https://s3.amazonaws.com/gs-geo-images/6e1f1ece-72f3-4909-808d-77a3e7313050_l.jpg" border="0" alt="Hersbrucks dunkle Vergangenheit - Adventure Lab Bonus"/></a>
 




 

Additional Hints (Decrypt)

Ortvaar qnf Yno va Urefoehpx! Fcbvyre süe Svany. Qn frvq vue qnaa fpuba xancc ibeorv.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)