Dies ist eine Neuauflage des Klassikers Die Mär zu Falkenstein von Aiden und Keelia.
Das Listing ist nahezu identisch (perfekte Multis kan man eh nicht verbessern), die Fragen sind leicht angepasst, das Finale ist ganz neu.
Von der Falkenstein ists nicht mehr weit zur Peilenstein, von der halt - ausser toller Aussicht! - fast nix mehr zu sehen ist.
Und wem diese Wanderung zu kurz ist, geht die ganze Traum.Blick.Runde, die startet aber in Niederranna!
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Kurze Wanderung zur Ruine Falkenstein!
Der teilweise urige Wanderweg führt Dich vom Parkplatz an der Donau nahe Niederranna ca. 2.5km durch einen schönen, schattigen Wald zur Ruine Falkenstein. Der Höhenunterschied beträgt ca. 240m. Die Ruine selbst wird derzeit immer noch renoviert und ist offiziell gesperrt, aber im Turm gegenüber gibt es u.a. einen schaurigen „Keller“zu besichtigen (unbedingt gute Stirnlampe mitnehmen).
Betreten von Ruine und Turm natürlich auf eigene Gefahr!
Für den Cache ist das Betreten der Ruine und des Turmes NICHT erforderlich!!!
Einst ging die Sage, dass sich zu Falkenstein ein junges Liebesglück in Schall und Rauch auflöste:
Vor vielen Jahrhunderten kam einst der junge Ritter Othmar von Falkenstein auf der Heimreise von der Kaiserpfalz Aachen an den Ufern des Rheins vorbei geritten. Es war schon dunkel und der volle Mond stieg empor als er plötzlich ein junges, wunderschönes Mädchen erblickte. Er war verzaubert von ihrer Schönheit und schon bald darauf bat er sie, seine Gemahlin zu werden. Die holde Maid willigte ein, Ritter Othmar musste ihr aber versprechen, dass sie in den Vollmondnächten allein sein dürfe und er sie niemals fragen darf, was sie dann tue!
Oberhalb der Feste Falkenstein befand sich ein Turm, indem eine Treppe hinab zu einem Becken voll klarem Wasser führte. Genau diesen erwählte die neue Burgfrau zu ihrem Aufenthalt, wenn sie allein sein wollte.
Die Knechte und Mägde bemerkten das sonderliche Treiben ihrer Herrin und schon bald wurde unten im Dorf getuschelt, dass die neue Schlossherrin eine Hexe sei. Das kam auch dem jungen Grafen zu Ohren, sein Misstrauen wuchs und als er es eines Tages nicht mehr bezwingen konnte, schlich er seiner Gemahlin in einer Vollmondnacht nach.
Erschrocken blieb er auf den letzten Stufen zum Becken stehen, als er sah, dass seine geliebte Frau eine Nixe war und ein schuppiger Fischschwanz aus dem Wasser ragte. Er rief voller Entsetzten ihren Namen. Die Nixe schrie dabei laut auf, als hätte ein Pfeil ihr Herz getroffen. Voller Zorn jagte der Ritter stundenlang kreuz und quer durch den Wald. Als im Morgengrauen aber die Liebe zu seiner Gemahlin wieder über seine Verzweiflung und Enttäuschung siegte und er sie um Verzeihung bitten wollte, war sie nie wieder gesehen.
Der Turm steht heute noch und auch das steinerne Becken in das sich einst eine Quelle ergoss!
Folget dem Ritter auf Pfaden durch den kühlen Wald, über Bäche, über Stock und über Stein.
Beginnt Eure Suche bei N 48° 28.506 E 013° 46.528 und wandert den Falkensteinerweg Nr. 110 Richtung Altenhof entlang.
Nach einiger Zeit werdet Ihr zu einer Weggabelung kommen.
Wie lange geht man zur Burg Falkenstein in Minuten? = A
Wie viele Schritte sind es noch zur Burg Falkenstein, wenn man Hundert-Meter-Stiefel anhat? = B
Oder anders ausgedrückt: Nehmt die Kilometer zur Burg und multipliziere sie mit zehn für B.
Ein Zeichen wird Euch den rechten Pfad weisen. Genießet die Aussicht, die sich hin und wieder auf die Burg Ranna-Riedl ergibt.
Habt Ihr den Weg bis zum Felsenunterstand erklommen, so haltet Rast bei einer Bank. Spüret die Verzweiflung des jungen Othmar.
Der Felsen birgt ein Geheimnis in sich:
Wie oft wollte der Ritter seine Gemahlin um Vergebung bitten? AV**** = C
Folget nun dem Pfad weiter bis zur Ruine. Ein Schriftstück erzählt vom Lauf der Burg. Erwähnt ist auch eine tragische Figur, die sogar von einem gewissen Herrn Grillparzer in einem seiner Werke erwähnt wurde.
Die Anzahl der Buchstaben des Namens dieses Sohns und Königs = D
Schweifet durch die verlassenen Mauern, spüret die Vergangenheit, lasset Euch in eine Zeit zurückversetzen, die gar einfach und doch voller Arbeit, Freude, Liebe und auch Trauer und Leid war. Sehet die Herren der Burg in prächtige Gewänder gehüllt einherschreiten, rauschende Feste abhalten, .....
Etwas abseits im Osten werdet Ihr einen Turm finden, den die Burgherrin als ihren Aufenthaltsort in den Vollmondnächten auserkoren hatte. Schauet Euch um.
Eine steile Leiter führ zum Eingang des Turms. Wie viele Metallsprossen könnt ihr zählen? = E
Berechnet nun die Cachekoordinaten:
F = C - B*E*4 + D*4
G = A - D + 1
Den Cache findet Ihr bei:
N 48° 29.F
E 013° 47.0G
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Nun ist es bereits mehr als ein Dutzend Jahre her, seit die alte, nunmehr wohl uralte Mär zu Falkenstein von den Edlen Aiden & Keelia erzählt wurde. Höret nun auf ein paar wertvolle Hinweise aus neuen Zeiten zu diesem ganz wunderlichen Ort:
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der Hauptwohnsitz selbst wird zur Zeit renoviert. Es mag sein, dass der Zugang nicht erlaubt ist. Falls doch: Versäumet keineswegs eine Inspizierung dessselben! Es gibt wohl kaum eine Burg im Lande Ob Der Donau, die größer, beeindruckender, gar furchteinflössender ist! Nutzet die Zeit und schauet!
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Besichtigt und bestaunt auch den Wasserturm, wenn es euch möglich ist! Doch passt bloss auf! Und vergesset keinesfalls, ausreichend künstliches Licht mitzubringen, nicht nur so neumoderne Händyfunzn. Und gebet Acht: Die Gänge und Stiegen im Turm sind wahrlich sehr eng und überaus niedrig (i hob ma domois sowos von en Schedl oghaut, der brummt ma hiazat no). Und passet gut auf Euren Nachwuchs auf! Es gibt zahllose unerforschte Fallen und Öffnungen im Boden, die abgrundtief und unergründich sind ...
Kurzum: der Wasserturm allein hat eine Difficulty von 4,5.
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Wenn ihr der Fortstraße hinter dem Wasserturm eine kurze Strecke folgt, könnt ihr noch Reste einer noch urälteren Burg finden - die Peilenstein war vermutlich die Vorgängerburg zur Falkenstein.