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Von der Nikolauskirche zur Reithmühle 1 Traditional Cache

Hidden : 12/21/2020
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Von der Nikolauskirche zur Reithmühle und retour

Blick zur Kirche

 

Der Startpunkt deiner Wanderung könnte beim Friedhofsparkplatz von Fuglau liegen. Solltest du die Cacheserie „Ins Tal der Biber“, von Steinegg entlang des Kamps Richtung Reitmühle noch nicht absolviert haben, wäre es günstig in Steinegg beim Cache GC49DNV zu beginnen. Bevor du nämlich den Bonus (Das Kreuz) GC49DMV besuchst, machst du einen Abstecher zur Reithmühle. Danach wanderst du nach Fuglau hoch, wo du beim Bonus GC49DMV vorbeikommst. Ideal wären 2 Fahrzeuge, eines verbleibt in Steinegg, eines wartet am Friedhofsparkplatz in Fuglau auf dich/euch.

Zur Reithmühle selbst gäbe es viel zu schreiben, für interessierte Cacher empfehle ich das Buch:

 

Von Wegscheid

bis Rosenburg

Das mittlere Kamptal aus

meiner Sicht:

Von einst bis jetzt

von Theresia Gottlieb

 

Liebe Resi, danke, dass ich einige Auszüge daraus benutzen darf!

 

Geschichte der Reithmühle

Die erste urkundliche Erwähnung ist mit 20. Mai 1281 in Altenburg gesichert. Um 1920 wurde die Mühle durch Graf Kufstein zu einem E-Werk umgebaut. Betrieben wurde die Anlage durch eine 200 PS starke Francis-Turbine mit einem Wasserverbrauch von 4 ½ m3 in der Sekunde, bei voller Leistung. Die Firma Elin lieferte einen Generator mit einer Leistung von 100-120 KW und einer Ausgangsspannung ab E-Werk von 5000 Volt. Im Endausbau des E-Werks waren 20 Orte angeschlossen.

 

Durch den Bau der 3 Kamptalsperren ab 1949 durch die NEWAG (Vorgänger der EVN), Wegscheid-Thurnberg wurde 1952, Dobra-Krumau 1953 und Ottenstein 1956 eröffnet, änderte sich für das E-Werk Reithmühle einiges. Da die NEWAG als Landesgeschäftsstelle alle Wasserrechte des Kamps erwarb, ordnete sie an, dass bei Bedarf nicht mehr als 3 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durchfließen durften, damit ihre Staubecken immer mit genügend Wasser versorgt waren. Mit dieser Verfügung untergrub die NEWAG praktisch die Existenz des Kuefstein´schen E-Werks Reithmühle, da dieses, um volle Leistung zu erzeugen, 4,5 m3 Wasser benötigte. Daher entschloss sich Graf Kufstein, das E-Werk samt Werksgebäude sowie das ganze Stromnetz an die NEWAG zu verkaufen. Am 2. September 1957 übernahm die NEWAG das E-Werk, welches im Frühjahr 1958 endgültig geschlossen wurde. Mit der Demontage verfiel das E-Werk Reithmühle zusehends und ist heute ein „Lost Place“.

 

Bitte vorsichtig sein bei der Erkundung!

Happy Caching wünscht Gügi und G.

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Svpugraoähzpura

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)