"Mulnen" erscheint erstmals um 1130 im Lorscher Codex, dem Besitzverzeichnis des Kloster Lorsch (Urkunde 144). Der Klosterschreiber beklagte, dass der damalige Abt Diemo die Siedlung dem Kloster Lorsch entfremdet und dem Burglehen der Burg Windeck zugewiesen habe. Die Siedlung übernahm nach der Burggründung die Funktionen eines Burgweilers. Die Bewohner waren u.a. verpflichtet, auf der Burg in Kriegszeiten wache zu halten, die Burg zu fegen und zu kehren, Holz zu hauen und Wasser auf die Burg zu tragen. Namen wie "Burggasse" und "Betentalstrasse" erinnern an die Zugehörigkeit des Mülls zur Burg. Durch das "Beedaal" stiegen die Müllemer zur Burg Windeck, um dort ihre Abgaben, darunter die "Bede" (eine Art Grundsteuer) abzuliefern.
Räumlich war das Müll ursprünglich von der Stadt Weinheim getrennt, ein Stadttor, das "Müllheimer Tor" schloss die Stadt nach Osten ab.
Es handelt sich um einen einfachen kleinen Nano der im vorbeigehen gefunden werden kann. Bitte möglichst unauffällig verhalten, da großes Muggelaufkommen.