Der Kreuzberg (früher Aschberg genannt) ist ein 927,8 Meterhoher Berg der Rhön; nach der Wasserkuppe (950 m; höchster Berg Hessens) höheren Dammersfeldkuppe der zweithöchste der Bayerischen Rhön. Sein Gipfel ist jedoch der höchste unter den Bergen, die sich vollständig in Unterfranken befinden. Er liegt bei Haselbach im bayerischen Landkreis Rhön-Grabfeld (Regierungsbezirk Unterfranken).
Der Berg ist Standort des Klosters Kreuzberg, der Kreuzbergschanze und des Senders Kreuzberg. An seinem Nordwesthang entspringt die Sinn. Mit jährlich 500.000 bis 600.000 Besuchern ist der Kreuzberg das höchstgelegene und meistbesuchte Ausflugsziel im bayerischen Teil der Rhön.
Der Kreuzberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Osthessisches Bergland in der HaupteinheitHohe Rhön und in der Untereinheit südliche Hochrhön zum Naturraum Kreuzberg-Gruppe. Nach Norden bis Nordwesten leitet die Landschaft in den Naturraum Dammersfeldrücken über und nach Südwesten in den Naturraum schwarze Berge. Nach Nordosten über Osten bis Südosten leitet sie in den zur Untereinheit östliche Südrhön zählenden NaturraumSchönauer Hochfläche über und nach Süden in den zur Untereinheit Hammelburger Südrhön gehörenden Naturraum Adelsberger Wald, die in der Haupteinheitengruppe Südrhön Teile der Haupteinheit Südrhön sind.