Das ehemalige Kaufhaus
Das Kaufhaus Otto Günther eröffnete 1902 als Haushaltswarengeschäft im damals noch eigenständigen Stadtteil Großzschachwitz. Im Jahr 1930 wurde dabei am Standort Pirnaer Landstraße 230 ein seinerzeit modernes und großes Verkaufsgebäude errichtet, in dem Haushalt-, Schreib- und Eisenwaren, Spielzeug, Kleidung, Elektrogeräte und Einrichtungsgegenstände erhältlich waren. Im Hinterhof freigegeben bis zu DDR-Zeiten der Verkauf von Holz.
Nach der Wende in der DDR wurde die Umwandlung in eine Offene Handelsgesellschaft. Die "Kaufhaus Günther OHG" gehört zu den ersten OHG in Dresden.
Zum 22. Dezember 2007 endgültig die endgültige Schließung des Kaufhauses, das von 1902 bis 2007 als privater durchgehender Familienbetrieb von der Familie Günther/Metzig betrieben wurde (zuletzt Wilfried und Monika Metzig).
Der geplante Abriss des Altgebäudes im Frühjahr 2010 kam nicht zustande, dieser sollte nun 2016 erfolgen. Hier sollte ein moderner Neubau entstehen. Vor dem Abriss lud der Eigentümer am 9. Februar zu einem "Tag der offenen Tür", bei dem Besucher die Räume besichtigen und Souvenirs mitnehmen konnten.
Laut einer SZ-Leserin soll das Kaufhaus Günther in der 1968 produzierten DDR-Fernsehserie „Die roten Bergsteiger“ (Folge 11, „Treffpunkt Kaufhaus“) als Kulisse gedient haben.
Quelle: www.stadtwikidd.de