Dieser Cache ist als Fahrradcache ausgelegt und soll an das Schaffen des Bildhauers Hermann Becker erinnern. Hermannn Becker lebte und arbeitete bis zu seinem Tod am 15. November 1981 in Meppen.
Die Stationen liegen im Umkreis von Meppen und sind mit dem Fahrrad gut zu erreichen. Die hierzu erforderliche Tour könnt Ihr Euch auf der Internetseite des Bildhauers (Seite Willkommen) ansehen und als GPX Trak herrunter laden.
Die Tour führt durch das wunderschöne Emsland, ist ca. 35 km lang, und besteht aus 5 Stationen und dem Finale. Für die Lösung der Station 2 ist ein internetfähiges Smartphone erforderlich. Besucht hierfür die Internetseite des Bildhauers Hermann Becker. Nach einigen Klicks, werdet Ihr die Lösungen dort finden.
Bitte den Cache wieder genau so verstecken, wie Ihr ihn vorgefunden habt. Achtung! Bei schönem Wetter hohes Muggleaufkommen.

Hier einige Informationen zum Künstler:
Hermann Becker, wurde am 25. April 1919 als drittes Kind der Musikerfamilie Becker in Lübeck geboren. Nach Abschluss der Volksschule in Berlin Lichterfelde folgten Schulaufenthalte am Gymnasium in Berlin-Lankwitz und am Luisengymnasium Moabit. 1932 wurde Hermann Becker auf Vermittlung seiner Taufpatin, Therese Neumann, nach Jerusalem geschickt und absolvierte in der Dormitio Abtei Jerusalem die Klassen Untertertia bis Oberprima. In den Jahren 1932 bis 1936 absolvierte er 8 Semester Latein, Griechisch, Arabisch und Englisch. 1936 kehrte Hermann Becker nach Deutschland zurück. Nach einem Vorbereitungsjahr in einer Berliner Privatschule versuchte Becker, an einem staatlichen Gymnasium das deutsche Abitur nachzumachen, wurde aber aus politischen Gründen (Vater und Schwester wurden verhaftet) nicht zugelassen. Zeugnisse, die wegen der Landesvorschrift auch in Hebräisch abgefasst waren, schlossen ein ordentliches Studium an einer deutschen Kunsthochschule aus. Hermann Becker studierte zunächst als Privatschüler bei Professor Ralph Weiß an der Berliner Kunstgewerbeschule, dann an der Kunsthochschule bei Professor Tanck und in der Koch Zeuthen Bildhauerei. Eine Denunziation hatte zur Folge, dass er in der Goldschmiedeklasse Professor Zeitners 1938 von der Schule verwiesen wurde. Ein erneuter Versuch, über die private Debschnitzschule in München als Hospitant zum Studium an der Kunsthochschule zugelassen zu werden, hatte Erfolg. Becker wurde Privatschüler der Bildhauerin M. L. Wilkens und erfuhr eine Förderung durch den Kirchenmaler Professor Gebhard Fuge. Nach dem Becker nach zwei Semestern zum Heeresdienst einberufen worden war, gelang es ihm, erstmalig ohne Vorlage von Zeugnissen als ordentlicher Schüler an der Berliner Kunsthochschule zu arbeiten. Hier gehörte er erneut bei Professor Tanck der Bildhauerei und Anatomieklasse an. Doch dann musste er in den Krieg.
1947 wurde Hermann Becker aus britischer Gefangenschaft entlassen und kehrte nach Deutschland zurück. Auf Grund seiner Eheschließung, mit Frau Katarina Becker, zog er nach Meppen in das Emsland. Hier wirkte und arbeitete er bis zu seinem Tod am 15. November.1981