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Sadtmers Bürg (revived) Mystery Cache

Hidden : 1/17/2021
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Mehr als 10 Jahre galt er als verschollen, der (fast schon) legendäre "Geokatsch" des Hans Sadtmer an seiner Sadtmers Bürg. Dank modernster lunar-biologischer, neuro-archäologischer und vegan-linguistischer Rekonstruktionsverfahren konnte erfreulicherweise im Januar 2021 der "Geokatsch" neu einkalibriert und der modernen Schatzsucherwelt zur weiteren Erbauung wieder übergeben werden.

Parken könnt Ihr an den angegeben Koordinaten. Von da aus ist es ein netter Spaziergang zum Hetzelfels, der sich wunderbar mit Mr. President blickt auf den Röthelfels kombinieren lässt. Natürlich steht es jedem frei, auch näher am "Geokatsch" zu parken. Wir befinden uns aber hier in einer durchaus ländlich-rustikalen Gegend mit engen Sträßchen und wenig Parkraum. Dazu ist der typische Franke bekanntermaßen eher wortkarg. Und so ist es hier durchaus üblich, erst den Wachhund von der Kette zu lassen und erst dann zu fragen: "Wos mochsdn nochad do?" Bei einer befriedigenden Auskunft - das muss man dem Franken dann auch zugute halten - werden dann allerdings auch in vielen Fällen mit einem freundlichen "Nochad bassds scho!" die Bißwunden erstversorgt.

Nach dieser freundlichen Warnung an den geneigten Schatzsucher sei hier noch einmal die spannende Geschichte des Hans Sadtmerschen "Geokatsches" zitiert:


Auf einer bebilderten Karte des Jagdbezirks Wichsenstein aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts sind auf dem Hetzelfels die spärlichen Mauerreste einer Burgruine eingezeichnet. Darunter steht der Name "Sadtmers Bürg".

Diese eingezeichnete Burg ist bis in die heutige Zeit rätselhaft. Man unterstellt sogar dem Kartenmaler: "Hat er etwa in Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten auf dem Hetzelfels und nur anhand der alten volkstümlichen Flurbezeichnung einfach den Berg mit Ruinenresten versehen? Man könnte es fast annehmen." (Walter Heinz: Ehemalige Adelssitze im Trubachtal, 1996)

So kam es einer Sensation gleich - die leider in den Medien keine Beachtung fand - als im zeitigen Frühjahr 2004 bei Feldarbeiten in der Gemarkung Wichsenstein eine alte Dose zutage gefördert wurde. Darin fand sich ein Pergament (siehe Abbildung), das in zweierlei Hinsicht spektakulär ist:

  1. Es ist der erste bekannte Nachweis für die Existenz der Adelsfamilie "Sadtmer". Gleichzeitig wird die tatsächliche Existenz der "Sadtmers Bürg" dadurch sehr wahrscheinlich.
  2. Es stellt einen unanfechtbaren Beweis dar, daß Geocaching nicht in den USA erfunden wurde, sondern schon vor etlichen hundert Jahren in Deutschland (man beachte die mittelhochdeutsche Schreibweise "Geokatsch"!)

Die Orientierung erfolgte - so vermuten die Wissenschaftler der Universität Bamberg, denen dieses Dokument inzwischen zur Begutachtung vorgelegt wurde - vermutlich mit Hilfe von Kompaß und Sextant. Die Ungenauigkeit in der Standortbestimmung und das noch unzureichende Kartenmaterial im Mittelalter lassen es als sehr wahrscheinlich erscheinen, daß mancher mittelalterliche Geokatscher nicht mehr als ein, zwei "Geokatsche" in seinem Leben gefunden haben kann! Einige der damals versteckten Geokatsche wurden möglicherweise nie gefunden und harren auch heute noch ihrer Entdeckung!

Leider sind bis jetzt die Koordinatenangaben Hans Sadtmers noch nicht entschlüsselt. Das Bezugssystem ist bis dato völlig unbekannt, so daß sie nutzlos sind. Bekannte Historiker - so auch Prof. Dr. Dr. Wais Ser Fiel von der Universität der Osterinseln - vermuten den Koordinatenursprung am zur damaligen Zeit möglicherweise noch bekannten Standort des Heiligen Grals! Gegner dieser Hypothese legen den Ursprung des Koordinatensystems dagegen in den Nabel der Welt, der - je nach Herkunft, Vorbildung und Geschmacksnerven des jeweiligen Wissenschaflers - in Rom, Konstantinopel, Jerusalem, Atlantis oder auch im Druidenhain bei Wohlmannsgesees liegt.

Die zeitliche Datierung des gefundenen Pergaments gestaltete sich äußerst schwierig. Schließlich kam von Oberarchivrat Dr. V.E.R. Staubt der entscheidende Hinweis: Im Staatsarchiv Bamberg wird eine bisher mysteriöse Zeichnung aufbewahrt (siehe Abbildung). Auf deren Rückseite findet sich die Jahreszahl 1483, die Initialen "H.S." und der Titel "Mein Katsch". Titel und Initialen gaben bisher nur Rätsel auf: Die einen vermuteten, es handle sich um eine Bühnenskizze zu einem bisher unbekannten Stück "Mein Katsch" von Hans Sachs. Spöttische Skeptiker schrieben die Zeichnung Heinz Schenk zu, der Titel werde erst nach ausreichend Äppelwoi-Konsum verständlich. Im Licht des jüngst gefundenen Pergamentes dürfte es sich aber aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Skizze des Lageortes dieses beschriebenen Geokatsches des Hans Sadtmer handeln!

Mehr wissen wir aber leider nicht: Das von Hans Sadtmer verwendete Koordinatensystem ist unbekannt, es bleiben nur die Beschreibung Hans Sadtmers über seinen Geokatsch und die Zeichnung des vermutlichen Katschverstecks!

So kann ich Euch mit den für diesen Cache angegebenen Koordinaten nur auf den Hetzelfels führen, dem mutmaßlichen Standort der "Sadtmers Bürg" - vielleicht gelingt es Euch ja, mit den spärlichen Informationen dort Hans Sadtmers Geokatsch zu bergen.

Auf der Rückseite des Pergaments hat Hans Sadtmer übrigens auch den Anfangsinhalt seines "Geokatsches" aufgeführt (mit dem dringenden Hinweis, diese Dinge im Katsch zu belassen - unter Androhung der Häutung bei lebendigem Leibe und anschließenden Vierteilung bei Mißachtung!):
1 Logbuch
1 Bleistift
weitere Hintergrundinformationen zur "Sadtmers Bürg"

Jörg aka Wichsensteiner

P.S.: Für Eure Schatzsuche läßt Hans Sadtmer noch ausrichten, dass es eventuell vorteilhaft ist, seine Zeichnung mitzuführen. Sie ist der einzige Hinweis auf das Versteck des "Geokatsches"!

 

Additional Hints (Decrypt)

Yvaxr Frvgr, yvaxr Vaarajnaq!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)