Die kleine Kirche, die hier – zwischen dem Plätschern von Radenbach und Finstergraben – so idyllisch auf einer Anhöhe steht, ist leider nicht mehr in allerbestem Zustand und auch zur Zeit geschlossen. Vielleicht wird sie ja eines Tages wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt…
Um den Cache zu finden, muss nicht geklettert werden; mit Rollstuhl und achtsamer Begleitperson sollte sich der etwas steile, aber befestigte Anstieg bewältigen lassen. Geparkt werden sollte aus Platzgründen unten, nicht am Hang.
In der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier ist zu lesen:
1925-27 ließ die Witwe des Düsseldorfer Jagdpächters Karl Kürten nach Plänen des Kölner Architekten Eisenhaus, eine Privatkapelle mit eingebauter Wohnung errichten, die sowohl aufgrund ihrer Architektur als auch der zum Teil hochwertigen Ausstattung ein wichtiges Zeugnis des künstlerischen Schaffens nach dem Ersten Weltkrieg darstellt.
Den künstlerisch wertvollsten Schmuck aus stellt die geometrisch gemusterte Farbverglasung des Schiffes nach Entwürfen von Jan Thorn-Prikker dar, 1936 ergänzt durch die Chorfenster von Prof. Wendling, Aachen.
Sie erhebt sich auf einem Felsvorsprung als Wahrzeichen des Dorfes und des Tales und wurde 1927 dem heiligen Karl Borromäus geweiht. Aus der ehemaligen Kapelle sind einige Figuren übernommen worden.
Die Architekten der Kapelle waren Eisenhauer & Ullmann
Quelle: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=8116
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