Die Kansteinburg (auch Hindenburg auf dem Kanstein genannt) ist eine abgegangene Höhenburg aus karolingischer Zeit (8.-9. Jh.). "Abgegangen" bedeutet, dass von dieser Burg weniger als eine Ruine übrig ist - zusätzlich sind die wenigen Überreste der Burg dem Kalksteinbruch zum Opfer gefallen.
Der Kanstein bot mit 30 Metern Höhe einen guten Überblück über das Innerstetal und lag am Zusammentreffen zweier wichtiger Handelswege aus dem Harz.
Die schiefwinklige Hauptburg mit zwei Toranlagen hatte eine 1,4-1,6 Meter dicke und ca. 4 Meter hohe Ringmauer mit einer Gesamtlänge von ungefähr 450 Metern. Im Westen lag unmittelbar vor der Burgmauer der Steilhang zum Innerstetal, des Weiteren wurde die Burg teilweise von einem 5 Metern breiten und 2,5 Metern tiefen Burggraben umgeben.
In der Burg wurden zwei streng stilisierte, nur ca. drei Zentimeter große beinerne Kruzifixe, vermutlich aus karolingischer Zeit, gefunden, die sich heute im Stadtmuseum Goslar befinden. Im Heimatmuseum von Langelsheim ist ein von Schülern gebautes Modell der Burganlage zu sehen, das Foto eines anderen Modells ist auf der Informationstafel vor Ort abgebildet.

Der Cache befindet sich an eben dieser Informationstafel zur Kansteinburg und zum Kanstein auf ungefähr 250 Zentimentern Höhe, zum Bergen des Caches könnte unter Umständen Teamwork ("Räuberleiter") erforderlich sein.
Hier beginnt das Naturschutzgebiet "Mittleres Innerstetal mit Kanstein (NSG BR 00131)". Sollten ihr weitergehen, dürfen die offiziellen Wege zu keiner Zeit verlassen werden!