Weltjugendtagskreuz
Die Idee, ein Wegekreuz aufzustellen, kam vom damaligen Gemeindereferenten Bernhard Goeßmann. Im Rahmen des Weltjugendtages 2005 sollte ein gemeinsames Projekt mit jungen Erwachsenen aus Brasilien und Venezuela stattfinden, die das Wegekreuz an der Eggelandhalle erstellen.
Nach Rücksprache mit dem damaligen ersten Vorsitzenden des Hallenbauvereins Heiner Klahold durfte das Kreuz hier am Gardeweg installiert werden. Die handwerkliche Anfertigung übernahm zusammen mit den jungen Erwachsenen aus Südamerika die Kolpingsfamilie Altenbeken. Das Eichenholz für das Kreuz wurde in der Nähe des Bollerborns geerntet und am Pfarrheim zusammengebaut. Nach Fertigstellung brachte eine internationale Gruppe das Kreuz in einer Art Prozession zur Eggelandhalle. Dort wurde es unter den Klängen der Garde-Grenadiere Altenbeken im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes aufgestellt und geweiht. Auf Wunsch des früheren Pfarrers Werner Spanken sollte ab 2006 das Kolpingskreuz eine Station der Fronleichnamsprozession der Pfarrgemeinde sein.
Das Kreuz und die Örtlichkeit wurde in den darauf folgenden Jahren von Mitgliedern des Hallenbauvereins und der Kolpingsfamilie gehegt und gepflegt. In der Zeit gab es allerdings Verstimmungen zwischen dem Hallenbauverein und der Kolpingsfamilie, da der Hallenbauverein ein Dach über dem Kreu errichten wollte. Dieses lehnte die Kolpingsfamilie allerdings ab. Der Streit konnte jedoch beigelegt werden.
Seit dem Jahr 2020 obliegt die Pflege des Weltjugendtagskreuzes allein der Kolpingsfamilie Altenbeken und ist nach wie vor eine Station der Fronleichnams Prozession.
Vielen Dank, dem ehemaligen Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Altenbeken für die gesammelten Informationen.