De hoogen Steener (hochdeutsch: die hohen Steine)
Ein sehr schöner natürlicher Ort voller Ruhe und Kraft, wie ich finde ....
Genießt es und bitte lasst ihn wie er ist .... er lädt zum Klettern, spielen, toben, oder einfach nur zum Seele baumeln lassen ein. Es gibt viel zu entdecken, wenn man es nur möchte.
In unmittelbarer Nähe befindet sich der Flugplatz von Werlte, okay auch Modellflugplatz, wer zur richtigen Zeit vor Ort kann atemberaubende Flugmanöver bestaunen.
Zum finden, muss nichts abgebaut werden, umkippt oder gedreht werden .....
Anheben und suchen ist allerdings zwingend erforderlich .... aber bitte lasst die Steine wo sie sind .... die Mühe haben wir nicht gemacht .... nun viel Spaß
Ein wenig was zur Geschichte von unserem Heimatverein:
Das gewaltige Ganggrab oder auch Sippengrab "De hoogen Stainer" (volkstümliche Bezeichnung = "Hohe Steine"), 3 km nördlich von Werlte stammt aus der Jungsteinzeit und ist der früheste Beleg einer Besiedlung dieses Raumes.
Die Grabkammer hat noch 39 Trag- und 15 Decksteine. Die innere Grabkammerlänge weist 27,50 m auf. Ehemals befand sich um das Grab eine ovale Einfassungsmauer aus Findlingen, die jedoch bis auf wenige Steine im Laufe der Zeit verschwunden ist. Vermutlich wurde diese Mauer abgetragen um bei neuen Hausbauten das Fundament zu bilden. Die Grabkammer ist die längste im sog. "nordischen Kreis".
Bei Grabungen Ende des 19. Jahrhunderts wurden ca. 150 Scherben gefunden, die mindestens zu 20 Gefäßen gehören, sowie mehrere Feuersteingeräte. Die Gefäße werden der Trichterbecherkultur zugeschrieben, die in die Zeit von 3.500 bis 2.000 v. Chr. datiert wird.
Die Funde aus dem Steingrab werden heute im Landesmuseum Hannover aufbewahrt.
In früheren Zeiten gab es wohl wesentlich mehr Steingräber in und um Werlte, jedoch hat man wahrscheinlich beim Bau einer Kirche im Jahr 1344 auch Findlingssteine aus den Steingräbern benutzt