BiJ – Glassandgruben Pohlinghäuser
Es ist anzunehmen, dass man bei den Abbauaktivitäten auf Ton und Braunkohle im Umfeld der ehemaligen Ziegelei Johannisthal wohl bereits Mitte der 1860er Jahre auf die auffällig reinweißen Quarzsande gestoßen ist, die bis dahin vor allem aus dem Hohenbockaer und Guteborner Gebiet bekannt waren. Sie liegen in Stauchungsstrukturen, in denen die Glassande unmittelbar an der Tagesoberfläche anstehen.
Durch die glazigenen Aufschiebungen kommen in diesem Gebiet auf engstem Raum Braunkohle, Glassande, Fein- bis Mittelsande und Kohlenschluffe vor.

Ihr steht jetzt an einer Grundwassermessstelle und könnt bereits die Pohlinghäuser-Grube West sehen. Durch den gesunkenen Grundwasserspiegel kommt leider auch viel Müll zum Vorschein.
Hier findet ihr einen Hinweis zur finalen Dose.