BiJ – Ziegelei
Die Ziegelei war wahrscheinlich das erste Gebäude der neu entstehenden Industrie. Sie wurde um 1866 in Betrieb genommen und lieferte das für den Aufbau der Ansiedlung Johannisthal entsprechende Material. Damit entstanden eine Glasfabrik, eine Schäferei, ein „Schloss“ nebst Gutsgebäude und 6 Wohnhäuser für die Arbeiter.
Zur Ziegelei gehörten neben dem Brennofen und zwei Trockenschuppen noch ein Wohnhaus nebst Scheune. Von einem kleinen Braunkohletagebau am Kohlberg wurde die Ziegelei über eine sgn. Rösche (Kohlebahn) mit Brennstoff versorgt. Nach etwa 20-jähriger Betriebszeit wurde die Ziegelei aufgegeben. Die Ruinen von Wohnhaus und Scheune sind noch erhalten und befinden sich im Privatbesitz einer Familie Fischer, die auch namensgebend für den Fischerweg war.

Wenige Meter westlich des Standortes des ehemaligen Brennofens stehen die hellgelben bis grauen Tone des Spezialtonhorizonts Heide an der Tagesoberfläche an. Das kleine Restloch der Tongrube ist noch gut zu sehen und man kann an der Ostseite noch Tone finden. Leider wurde in jüngerer Vergangenheit viel Müll in das Loch gekippt.

An der Ruine des Nebengebäudes findet Ihr das Logbuch. Bitte verschließt es wieder dicht und verwendet es nicht für andere Zwecke. Ihr müsst die Gebäude nicht betreten.