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Der Bielatalmeter EarthCache

Hidden : 2/3/2021
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Der Bielatalmeter

Die gesamte Felslandschaft des Bielatales besteht im Unterschied zu den rechtselbischen Felsrevieren der Sächsischen Schweiz aus besonders hartem Labiatussandstein der zur sogenannten Schmilka-Formation gehört. Dieser Sandstein stellt die älteste im Turonium entstandene Schicht der Ablagerungen des kreidezeitlichen Meeres dar, aus denen das Elbsandsteingebirge entstand. Innerhalb der Formation wechseln sich Schichten mit geringerer und höherer Widerstandskraft gegenüber den Erosionsprozessen ab.

Zum Beispiel im Bereich der heutigen Gipfelköpfe der Herkulessäulen, wie auch der benachbarten Gipfel und Felswände liegt eine besonders widerstandsfähige Schicht, die zur Ausbildung der oft als bizarr beschriebenen überhängenden Gipfelköpfe führte.

Im ganzen Elbsandsteingebirge gilt, je weiter südlich man kommt, umso fester zeigt sich der Sandstein.

Durch die Erosion in Verbindung mit der Anhebung der Erzgebirgsscholle kamen dort vor allem die tieferliegenden, gut verfestigten Sandsteinschichten zum Vorschein. So wurden gerade die Felsentürme im Bielatal überwiegend aus dem Labiatussandstein geformt. Dieser Sandstein zeichnet sich durch hohe Festigkeit und auffallende horizontale Bänderung aus, die Wandkletterei an kleinen, scharfen Griffleisten ermöglicht. Gestört wird diese Schicht an einigen Türmen und Massiven durch grobkieselige Einschlüsse, die eher runde, griffarme Strukturen bilden.

 

Diese Schicht soll heute Thema deines Besuches im Bielatal sein, denn sie taucht beidseitig im gesamten Verlauf des Bielatales von der Schweizermühle bis zur Grenzplatte auf und ist ein Zeichen für eine besondere Ablagerung des Kreidezeitlichen Meeres. Wahrscheinlich waren zu dieser Zeit nicht genügend feine Sedinemtanteile vorhanden, sodass eine grobkörnigere Struktur entstand. Dabei gibt es Unterschiede in der Größe der Sandkörner, in der Farbe und der Mächtigkeit der Schicht. Aber es gibt auch immer Gemeinsamkeiten.

Um diesen Cache loggen zu können, bitte ich dich folgende Aufgaben zu lösen.

 

1. Besuche die Stationen und fülle dabei das Protokoll aus! Erkenne hier bitte die Zusammenhänge, Gemeinsamkeiten und Unterschiede!

2. Mache an der frei wählbaren Station ein Foto von dir und dem „Bielatalmeter“ und lade dies im Log mit hoch. Für diese frei wählbare Station sucht du dir bitte eine Stelle im Bielatal, wo du nach deiner Meinung den „Bielatalmeter“ gut beobachten kann.

 

Du darfst sofort nach dem Absenden des ausgefüllten Protokolls an mich per Mail (Adresse findest du in meinem Profil) den EC loggen (Foto nicht vergessen). Sollte etwas nicht stimmen melde ich mich bei dir.

Viel Spaß wünscht euch der Sandsteinschinder!

 

... noch ein Paar Hinweise:

Für die Erledigung des Caches solltest du folgendes bei deiner Wanderung mit dir führen:

-geeignetes Messwerkzeug (z.B. Messschieber, Zollstock)

-das vorher ausgedruckte Protokoll

... Hinweise zu den Stationen:

-Sachsenstein … der „Bielatalmeter“ befindet sich hier auf der Höhe der vorletzten Leiter. Ein Messwerkzeug ist hier nicht einsetzt bar. Zur Orientierung … der Stufenabstand beträgt ca. 20 cm, die Korngröße kannst du schätzen.

-Nachbar … hier musst du besonders gut beobachten. Du findest den „Bielatalmeter“ zwischen den beiden Felsdurchgängen

-Johannismauer… hier sind 2 Stationen (Bild im Listing)

 

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Herkuless%C3%A4ulen, https://www.stadtgurke.de/klettern-im-sandstein/geologie-des-elbsandsteins/, Bilder eigenes Archiv

Additional Hints (Decrypt)

Nyyrf Qnorv? ... Yvrf abpu zny qnf Yvfgvat tranh!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)