Im Moment haben wir ja mit einem Virus zu kämpfen, der nicht wirklich Spaß aufkommen lässt. Es gibt aber glücklicherweise Viren ganz anderer Natur. Schon vor langem hatten wir hier einen Epidemie Outbreak, shit happens.
Jetzt gibt es eine neue Virusmutation, die genau das verspricht, was wir uns wünschen, wenn der Wahnsinn irgendwann, hoffentlich, vorüber ist.
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Im Labor von Frau Dr. Glück-Lich wurden einige Ingredenzien von ihrer Assistentin Lea Ling verpanscht und es kam dadurch zu unvorhergesehenen psychosomatischen Reaktionen beim kompletten Laborpersonal. Die Reaktionen der unabsichtlich infizierten Personen reichten von endorphingeschwängerten Rezitationen bekannter Popschnulzen bis zur Provokation einer ausgewachsenen Midlife-Crisis.
Am schlimmsten war Dr. Glück-Lich selbst betroffen.
Sie hatte pausenlose Rückprojektionen, die viele der strahlensten Momente ihres Lebens ständig wiederholten...
Nun stellte es sich als sehr schwierig heraus, Frau Professor aus ihrer inneren Schleife zu befreien. Geschwindigkeit ist geboten, denn solange sie nicht wieder mit zwei Füßen auf dem Boden steht, lässt sich die Verbreitung des Virus offenbar nicht eindämmen.

Ich höre sie immer wieder murmeln:
"Mein Opa sagt immer, wer stimmt hat Angst". Das Augenzwinkern des Sängers macht sie schon total fertig, aber in völlige Extase gerät Frau Dr. GL beim Auftritt bei TV Noir, bei "dem" Solo, das Instrument scheint ein Schlüssel zur Heilung zu sein. (Buchstabenwortwert, alte Schreibweise)
"Ach könnt ich doch auf Bergeshöhn, in deinem lieben Lichte gehn". Dieser grau melierte Herr scheint es ihr wahrhaftig angetan zu haben. Ein Ort in Hessens Hauptstadt scheint da wie in Stein im doktorlichen Herzen gemeißelt zu sein, mega schöne Aussicht gibt es dort und offenbar ein guter Platz für rasende Endorphine. Da soll es in der Nähe einen Hof geben, wo man selbst heute noch die besten kross gebratenen Hähnchen essen könne... Wie war nochmal der Name des Hofes? (Buchstabenwortwert, ü=ue, nur die Stadt im Namen)
Auf diesem Pfad oberhalb des Bärlauchwaldes produzierte Madame GL wohl schon des öfteren Dopamine und kam dabei an diesem Fleck vorbei (N 50 10.105 E 008 45.235 ). Übrigens ein Traumweg mit Traumaussichten, nicht nur für dem Liebesrausch entrückte. In der Ferne erkennt man bei strahlend schönem Wetter an manchen Stellen auf diesem Weg einen weißen Fleck im "Gebirge" (circa 17km, 320Grad). Scheint dort auch einen tollen Earthcache zu geben. Was ist das nur, was da so leuchtet wie Frau Doktors frisch gebleachte Zähne? (Buchstabenwortwert, 7 Buchstaben)
Ein weiteres Ausflugsziel für liebliche Erinnerungen ist zwar etwas weiter entfernt, doch scheint es nicht minder schön zu sein. Auf jeden Fall faselt Frau Dr. Glück-Lich pausenlos davon, dass sie an Burg Reichenstein geparkt hätten und direkt durch ein hübsches Bachtal hinaufgestiegen seien Richtung Gerhardshöfe. Leider gäbe es den "Strammen Max" dort nicht mehr, aber wegen der Pandemie müsse man sich ja ohnehin die Butterstulle selbst einpacken. Wie heißt nur dieses Gewässer, das dem Tal seinen Namen gibt? (Buchstabenwortwert)
Oh Mann... mit dieser alten Schnulze macht Frau Dr. Glück-Lich nicht nur das ganze Laborpersonal mürbe, scheinbar versucht sie zu zählen, wieviel Ohringe insgesamt die nicht pandemiebedingte Haarpracht der beiden Interpreten verbirgt. Könnt ihr ihr helfen, diese zu zählen, damit das Gesülze endlich hier ein Ende nimmt?
Wenn ihr jetzt alle Zahlen addiert, könnt ihr nun den Ausbruchsort dieses Virus besuchen und hoffentlich helfen, Frau Professor Dr. Glück-Lich zu heilen (und alle anderen durch ein Antifrustrationslangeweileüberlastungspandemieprogramm zu Endorphinausbrüchen verhelfen, auf jeden Fall, wenn sie sich an die schönen Orte begeben...).
Nord - Summe + 339
Ost + Summe + 122
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