Es ist schon etwas Zeit vergangen, als mein Lieblingsclub das letzte Mal die Meisterschale in Empfang nehmen durfte. Wenn man nicht Fan des FC Bayern München ist, muss man eben geduldig sein. Manchmal freut man sich über einen knapp entgangenen Abstieg, manchmal über Platz fünf. Und wenn es hart auf hart kommt, geht man als Fan mit seinem Club auch in die zweite Liga – oder sinkt gemeinsam noch etwas tiefer… Man steht zu seinem Club und zu seinen Farben und geht mit ihm durch dick und dünn.
Im Stadion Friedrichsfelde hat mein Club noch nie gespielt. Der SC Borussia 1920 hat in seiner über 100-jährigen Geschichte auch noch nie eine Profi-Mannschaft hervorgebracht und kickt gemütlich in den unteren Ligen Berlins vor sich hin. Doch auch in der Kreisliga weiß man eine ordentliche Blutgrätsche zu schätzen und schnalzt mit der Zunge, wenn mal ein sauberer Beinschuss gelingt. Fußball ist der ultimative Mannschaftssport: Man gewinnt gemeinsam und man verliert gemeinsam – und nur gemeinsam macht dieser Sport Spaß. Und Fußball ist vielleicht die letzte echte Proleten-Sportart: Hier darf man noch brüllen und fluchen und auch treten, kratzen und spucken – zumindest, solange es der Schiri nicht sieht. Und den Gegner ordentlich zu beleidigen, gehört zum guten Ton – zumindest, solange es der Schiri nicht hört. Die Zuschauer brüllen und fluchen gerne mit. Und ein, zwei Bierchen gehören selbstverständlich dazu. Zumindest neben dem Platz. Und nach dem Spiel auch in der Kabine. Ob Amateur- oder Profi-Fußball – kein anderer Sport ist emotionaler.
Vom Stadion Friedrichsfelde ist das Stadion meiner Lieblingsmannschaft ziemlich genau 320 Kilometer entfernt – Luftlinie. Mit dem Auto wären es im besten Fall etwas über 400 Kilometer.
So. Der Rest müsste sich eigentlich von allein erschließen. Druckt Euch doch am besten das Bild aus.
Das Finale findet ihr bei N 52.30.ABC E 013.30.DEF. Viel Spaß beim Rätseln!
Ach! Fast vergessen… Ein wichtiger Hinweis noch: Die erste Meisterschaft ist immer die schönste! Jetzt aber: Anpfiff!
