Dieser Multicache mit insgesamt drei Stationen befindet sich in einem Waldstück zwischen Kelberg und Gelenberg.
Parken könnt Ihr an der Straße (siehe Koordinaten)
Von hier aus führen zwei Feldwege in den Wald.
Dieser Ort wird hier in Kelberg V-Stellung genannt, da hier (an der ersten Station) ein V1 Feuerstellung des zweiten Weltkrieg stationiert war. (Der "Eifelschreck vom Heltenberg)
Info zur Feuerstellung:
Vom Heltenberg westlich von Kelberg sind zum Jahreswechsel 1944/1945 einige V1-Marschflugkörper (Fieseler Fi 103, so genannte „Vergeltungswaffe 1“) gestartet worden.
Die nationalsozialistische Führung wollte mit den so genannten „Vergeltungswaffen“ V1 und V2 „Rache“ für alliierte Bombardierungen üben und nutzte sie auch als Propagandawaffe, um „den Durchhaltewillen des Deutschen Volkes aufrecht zu erhalten“.
Vor Ort befand sich die V1-Feuerstellung Nr. 18, die vom 30.12.1944 bis Mitte Januar 1945 operativ war. Soldaten der 2. Batterie / I. Abt. / Flakregiment 155 verschossen von hier und den Stellungen Nr. 19 nördlich von Bongard und Nr. 20 nördlich von Heyroth V1-Flugbomben nach Antwerpen (210 Kilometer Entfernung) und Lüttich (105 Kilometer).
Militärisch erzielten die V-Waffen nicht die erhoffte Wirkung. Der Aufwand für Produktion und Einsatz war außerordentlich hoch. Dennoch sind aus der Eifel vom 21.10.1944 bis zum 5.2.1945 insgesamt 5.618 V1-Marschflugkörper von vier Batterien aus 14 Stellungen gestartet worden. Wegen technischer Mängel stürzten jedoch mehr als 20% der fliegenden Bomben vorzeitig ab. Die Bevölkerung gab dieser „Wunderwaffe“ deshalb den Namen „Eifelschreck“.
In Antwerpen und Lüttich hatten die Alliierten einen sehr wirksamen Flugabwehrschutz in Stellung, der zeitweise mehr als 90% der Flugkörper abschoss, bevor diese ihr Ziel erreichten. Bei der Produktion der V1 kamen mehr Menschen – Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge – ums Leben als in den Zielstädten durch die Waffenwirkung.
Die belgische Hafenstadt Antwerpen wurde von hier in 20 bis 25 Minuten Flugzeit erreicht. Dabei flog die V1 mit einer Geschwindigkeit von maximal 650 Stundenkilomter. Bei einer Spannweite von 5,37 Meter und einer Länge von 8,32 Meter wog sie aufgetankt 2.160 Kilogramm. Mit 830 Kilogramm Sprengstoff hatte sie im Ziel eine enorme Wirkung, die Zielgenauigkeit war allerdings sehr schlecht. Deshalb war sie genau wie die Mittelstreckenrakete V2 eine Terrorwaffe.
Trotz dieser Zielungenauigkeit dieser Vergeltungswaffen kamen im Großraum Antwerpen 2.910 Menschen zu Tode und wurden 5.127 Personen verletzt. (Geschichtsstraße der Verbandsgemeinde Kelberg, Abschnitt 2, Station 41, Text von Wolfgang Qückelhorn).
Heute sind abseits des Weges noch einige Betonreste vorhanden und unter dem Waldweg befinden sich noch Fundamentreste der Abschussrampe.
Jetzt aber zum Cache:
An den ersten beiden Stationen findet Ihr jeweils ein Hilfsmittel um den Cache am Finale öffnen zu können.
Schaut euch die erste Station genau an. Vielleicht findet Ihr hier noch einen weiteren Hinweis der nützlich sein kann.
Koordinaten für die zweite Station:
N 50° 17.28A' E 6° 53.B48' Auf der Tafel der Geschichtsstraße nahe der ersten Station findet man heraus wie lang die Flugzeit in Minuten der V1 von hier aus nach Antwerpen war. Die erste Zahl der Flugzeit ist "B" die zweite Zahl ist "A"
Finale Koordinaten:
N 50° 17.285' E 6° 53.C7D' Auf dem zweiten Hilfsmittel befinden sich Zahlen. Alle Zahlen zusammen rechnen und davon einmal die Quersumme bilden. Die erste Zahl der Quersumme ist "C" die zweite Zahl ist "D"
Bitte daran denken alle Hilfsmittel wieder an Ihren Platz zurück zu bringen und den Cache wieder so zu verschließen, dass der nächste Finder genauso viel Spaß beim Öffnen haben kann wie Ihr.
Bitte geht mit dem Cache sorgsam um. Es hat einige Arbeit darin gesteckt ihn zu bauen.
Es muss zu keiner Zeit Gewalt Werkzeug oder viel Kraft zum öffnen angewendet werden.
Viel Spaß beim suchen finden rätseln und loggen.