Tagebau Profen
1943 schloss man nahe des Ortes Profen den gleichnamigen Tagebau auf. Das ungünstige Abraum-KohleVerhältnis von durchschnittlich 7:1 sowie großflächig eingelagerte Quarzitbänke erschwerten die Gewinnung der Braunkohle. Dem ersten Tagebau Profen folgten Anfang der 1970er Jahre die Tagebaue Profen-Nord und -Süd. Die Förderung erreichte 1977 mit rund 5,4 Millionen Tonnen im Tagebau Profen-Nord und 1989 mit rund 12 Millionen Tonnen im Tagebau Profen-Süd ihren Höhepunkt.