Die Kirche Mater Dolorosa liegt in der Nähe des Bahnhofs Lichterfelde-Ost.
Die Gemeinde Mater Dolorosa wurde 1911 gegründet und die Kirche wurde vom katolischen Priester Maximilian Beyer von der zuständigen Elterngemeinde in Berlin-Lichterfelde erbaut. Eine eigenständige Gemeinde wurde es erst am 21. Mai 1921. Die Einweihung der von den Architekten Christoph Hehl (1847–1911) und seinem Gelehrten und Begleiter Carl Kühn (1873–1942) als Basilika entworfenen Kirche erfolgte am 22. September 1912 durch den Weihbischof von Breslau Karl Augustin (1847–1919).

Skizze der Architekten Christoph Hehl und Carl Kühn (1911)
In der Nacht vom 23. auf den 24. August 1943 wurde das Kirchengebäude nach einem Bombenangriff schwer zerstört und konnte nicht mehr genutzt werden. Am Palmsonntag 1950 wurde der erste Gottesdienst in einer teilweise umgebauten Kirche gefeiert. In den Jahren 1968 bis 1970 wurde das gesamte Gebäude und 1983 bis 1984 der ursprüngliche Grundriss der Basilika rekonstruiert.

Mater Dolorosa in Berlin-Lankwitz (2014)
Unser Cache liegt in der Nähe der Kirche in der Goldaper Straße.